Projekt 1 #hiersollesgrünwerden

Hallo ihr lieben netten Menschen da draußen!

Ich möchte euch gerne von meinem ersten fertiggestellten Projekt erzählen. Das Projekt habe ich zu #hiersollesgrünwerden getauft.

Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb gab es eine Fläche zwischen der Straße und einer Mehrzweckhalle die begrünt werden sollte. Die Idee ist es dort im Frühjahr eine Wildblumenwiese zu sähen.  Doch für die Übergangszeit haben wir zwei Zwischenfrüchte geplant, damit man nicht 9. Monate nur braune Erde sieht.

Zuerst musste ich ein auf die Schräge zur Mehrzweckhalle hin eine Art Fließ auslegen, damit das Unkraut nicht wieder anfängt durchzuwachsen. Anschließend habe ich auf der schrägen Fläche Rindenmulch verteilt. Und ich kann euch sagen, dass war gar nicht so leicht wie ich mir das vorgestellt hatte. Der Rindenmulch war so groß, dass weder Schüppe noch eine Gabel hilfreich waren. Deshalb musste ich das meiste mit der Hand verteilen.

Für die gerade Fläche habe ich zuerst die zweite Zwischenfrucht eingepflanzt. Insgesamt 400 Narzissenzwiebeln habe ich erst gleichmäßig auf die Fläche verteilt und dann mir einen Plan gemacht, wie ich sie am besten einpflanzen kann.
Ich habe mir Pinkes Markierungsspray organisiert, damit ich die Stelle besprühen kann, wo ich schon eine Zwiebel gesetzt habe.
So habe ich dann bei jeder Zwiebel ein Loch gebuddelt,  welches circa dreimal so tief wie die Zwiebel war, danach die Zwiebel eingesetzt und anschließend das Loch zugemacht und angesprayt.

Danach wurde die erste Zwischenfrucht Senf  von mir darüber gesäht und anschließend eingehakt. Der Senf ist jetzt auch schon bis zu 20cm hoch gewachsen, was mich seht gefreut hat.

Jetzt kommt noch kurz ein bisschen Realität.
Eines Tages hat ein Autofahrer gedacht, dass der Boden nicht so weich wäre und ist mit seinem Pickup duch den Senf gefahren, sodass jetzt zwei Spurrillen zu sehen sind.
Vor kurzem musste ein örtliches Unternehmen an dem Trafo eine Seite frei buddeln, sodass jetzt eine kleine Stelle der Pflanzen weg ist.

Aber dennoch kann ich sagen, dass soweit fast alles schön grün ist.
Und es wächst ja wieder nach.

Ich bin auch schon mit meinem zweiten Projekt fertig, deswegen folgt demnächst ein weiterer Beitrag :)

Bleibt alle gesund und habt noch einen schönen Tag!
Eure Lisa


Der etwas andere Freiwillingendienst

Hallöchen ihr lieben netten Menschen!

Ihr fragt euch bestimmt: "Wie zum Teufel macht sie ein Freiwillingendienst im Ausland in Zeiten von Corona?"

 

Ähm, wo soll ich bloß Anfangen?

Schon bei dem ersten Corona-Lockdown war uns irgendwie allen klar, dass dieses Jahr der Freiwilligendienst nicht ganz wie geplant stattfinden wird. Wie genau hat sich erst nach und nach rausgestellt. Somit stand im Juli fest, dass wir erstmal nicht ins Ausland entsendet werden können und dieses eine Jahr in Deutschland starten werden.
Das klang erstmal ernüchternd, aber ich wollte auch nicht nach meinem Abitur direkt eine Ausbildung anfangen oder studieren gehen. Trotzdem blieb ich weiterhin motiviert, alles auf mich zukommen zu lassen.

Der genauere Plan war es, ein halbes Jahr in Deutschland ein soziales oder nachhaltiges Projekt zu finden, wo wir uns freiwillig engagieren können und danach ins Ausland entsendet werden können. Aber mit Sicherheit konnte man nichts richtig planen. Deshalb wieder flexibel an die Sache rangehen.

Ich habe mir überlegt, was denn hier in der Nähe für mich in Frage kommen könnte. Da ich in einer kleinen Stadt wohne, kennt man sich meistens untereinander schon. Deshalb wollte ich eher ungerne in den Kindergarten / Grundschule oder eine andere soziale Einrichtung gehen. Daraufhin hab ich mich mit meinen Eltern zusammengesetzt und überlegt, wie und wo ich dieses halbe Jahr verbringen kann.

Mein Vater hat einen landwirtschaftlichen Betrieb und unteranderem auch die Firma Ökuhstrom e.K.. In dieser Firma wird hauptsächlich mit einer Biogasanlage und einer Photovoltaik-Anlage Strom produziert.  Aber es gibt auch andere kleinere nachhaltige Bereiche, wie zum Beispiel eine kleine Pflanzenkläranlage.

Dann hatten wir eine Idee. Wieso nicht bei dieser Firma ein nachhaltiges Projekt machen?
Dafür mussten natürlich konkrete Aufgaben her. Zusammen haben meine Eltern und ich gemeinsam fünf nachhaltige Projekte ausgesucht, die ich in diesem halben Jahr selbstständig abarbeiten kann. Dadurch habe ich sehr flexible Arbeitszeiten, was für mich sehr praktisch ist.

 

Von den Projekten habe ich zwei schon fertig gestellt und werde sie euch zeitnah vorstellen :)

Bis zum nächsten mal 👋🏼
Eure Lisa