Endspurt?! – was jetzt schon?!

Suasday!

Kaum zu glauben, dass nur noch weniger als 3 Wochen übrig sind. Entschuldigt, dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe. In den letzten Wochen habe ich neben der Arbeit viel Zeit mit dem leidigen Thema Bewerbung verbracht. Eigentlich möchte ich mich mit den Gedanken über die Zeit nach dem Jahr hier noch gar nicht auseinander setzen. Dabei wird einem nämlich immer bewusst, dass es tatsächlich bald endet. Aber stellen wir diese Gedanken nochmal zurück, und lassen lieber die Highlights der letzten Zeit nochmal Revue passieren.

In Osterferien hat mich meine Familie besucht. Zwei Wochen lang sind wir gemeinsam durch Kambodscha gereist und haben viele für mich schon bekannte, aber auch einige neue Orte erforscht. Los ging es in Siem Reap. Wer sich an meinen zweiten Blogartikel erinnert, weiß vielleicht noch, dass Miri und ich schonmal die Tempel von Angkor unsicher gemacht haben. Doch auch für mich gab es noch einige neue Erfahrungen in Siem Reap.
An diesem Wochenende war nämlich Khmer New Year. In Kambodscha wird das traditionelle Mond-Neujahr gefeiert, welches auf das Ende der Erntezeit und den Beginn der Regenzeit fällt. Ein ganzes Land im Ausnahmezustand. Auf den Strassen findet eine landesweite Wasser-/ Babypuderschlacht statt, an der sich alles Generationen beteiligen. Trockenen Fusses und Sauber irgendwo hinkommen, unmöglich. Total verrückt, aber ein unglaubliches Erlebnis.

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Eines meiner Highlights in diesem Urlaub war der Besuch des „Elephant Valley Project (EVP)“, eine Organisation, die teils misshandelten Elefanten eine möglichst natürliche Lebensweise ermöglichen. Ich war bis dahin noch nicht im Osten Kambodschas gewesen und hatte daher eigentlich eine ähnliche Landschaft zum Rest des Landes erwartet. Doch schon während der Busfahrt änderte sich die Szenerie. Auf einmal fuhren wir durch massive Bambuswälder, die Landschaft wurde hügeliger. Allein deswegen war es den Trip schon wert. Im EVP sind wir einen Tag lang den Elefanten und ihren Mahouts, die persönlichen Betreuer der Elefanten, durch den Dschungel gefolgt und haben sie bei ihrem natürlichen Tagesrhythmus begleitet. Hier könnt ihr ein paar Impressionen von diesem super Projekt sehen.

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Die 2 Wochen mit meiner Familie sind echt mega schnell umgegangen, aber immerhin hatte ich danach ja noch 3 Monate in Kambodscha. Lange Zeit möchte man meinen. Falsch gedacht. Die Tage, Wochen, Monate sind seitdem noch schneller vergangen, als ich es jemals erwartet hätte.

Doch auch im Projekt gab es in letzter Zeit einige Highlights. Zum Beispiel haben wir Mitte Mai einen kleinen Ausflug in den nahegelegenen Waterfunpark gemacht. Die Kids hatten einfach so viel Spass und es war eine spitzen Abkuehlung. Die „Hot Season“ hatte es mit über 40°C echt ganz schön in sich.

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An meinem Alltag im Projekt, hat sich seit meinem letzten Beitrag eigentlich kaum was geändert. Musik-Nachmittag, Basteln, Englisch- Unterricht und ganz viel Spaß. Manchmal sehe ich dabei aus wie ein Clown, die Mädels lieben nämlich Schminken zu üben, besonders an mir. Es gibt nicht viele Fotos von meiner Arbeit mit den Kids, aber hier ein paar kleine Impressionen.

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Vor zwei Wochen war ich bei der Fronleichnamsprozession in der apostolistischen Präfektur, einer Diözese auf Probe in einem Missionarsgebiet. In den Gottesdiensten hier wird der katholische Glaube mit der kambodschanischen Kultur und Tradition, in Form von Instrumenten und Tänzen, verbunden. Ein unglaubliches Erlebnis: der Gottesdienst war voller Energie, so viele junge Menschen, die beteiligt waren, der Präfekt hat so viel Freude ausgestrahlt.

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Ich glaube, das wars jetzt dann auch schon. Mein nächster Artikel, wird dann auch schon mein letzer sein, denn wie am Anfang schon erwähnt, in weniger als 3 Wochen trete ich meinen Flug zurück nach Deutschland an. Die Zeit bis dahin möchte ich mit den Kindern, meinen Kollegen und vor allem meinen Freunden hier einfach nur genießen und so gut es geht ausnutzen.

Alles Rodger in Kambodscha!

job kneer! Bis bald!

Sonja