Doch, mich gibt’s noch…

Dienstag, 04. Februar 2014 von Tanja

Jetzt ist schon wieder viel Zeit ins Land gezogen, alles läuft auf die 2. Halbzeit meines Freiwilligendienstes zu und deshalb wird es auch mal wieder Zeit, über einige Dinge zu berichten.

Evo Morales, seine Partei MAS und sein Weihnachtsgeschenk
2014 sind Wahlen hier in Bolivien. Gewusst hatte ich das zwar, aber so richtig bewusst wurde mir das erst in den Wochen vor Weihnachten, als es immer um das Weihnachtsgeld ging.
Evo Morales hat nämlich verfügt, dass allen Arbeitern ein zweites Weihnachtsgehalt ausgezahlt werden muss. Das sollte ihn wohl beliebt machen und einen Schritt näher an seine Wiederwahl bringen. Dass das aber alles gar nicht so gut und rosig läuft, wie es sich Evo vielleicht vorgestellt hat, hat sich mir in dieser Zeit gezeigt.
Erst einmal gibt es viele Unternehmen, die jetzt große finanzielle Probleme haben, weil sie nicht wissen, wo sie das zusätzliche Geld, das sie ausgeben müssen, herbekommen sollen (Lösungsmöglichkeiten scheinen Entlassungen, unbezahlte Urlaube,… zu sein). Zahlen sie das doppelte Weihnachtsgehalt aber nicht aus, kann ihnen eine Strafe aufgebrummt werden, die vierfach so hoch ist wie das Weihnachtsgehalt.
Außerdem hat das doppelte Weihnachtsgehalt zur Folge, dass für Lebensmittel etc. die Preise steigen. Und das nicht nur ein bisschen. Diese Preise werden später nicht wieder runtergehen und für die Menschen, die das Geld nicht ausbezahlt bekommen, arbeitslos oder alt sind und nicht mehr verdienen, bedeutet das eine riesige Belastung.
Diese Tatsache treibt die Menschen auch wieder auf die Straßen um zu demonstrieren, zum Beispiel gegen die geplante Erhöhung der Buspreise.
Das mag jetzt sicherlich einseitig klingen, aber ich sage hier nur, wie ich die Situation erlebt habe und dass ich echt etwas erschüttert bin darüber. Ich weiß nicht, ob man sich eine Wiederwahl erkaufen kann oder was man sich bei so einer Aktion denkt.
Die Wahlen an sich scheinen für einige Leute hier sowieso schon entschieden und die Wiederwahl Evo Morales’ und seiner Partei MAS (Movimiento al Socialismo) sicher, da die Opposition in den letzten Jahren nach und nach relativ handlungsunfähig gemacht worden sein soll…
Es wird bestimmt spannend zu sehen, was sich da in der nächsten Zeit vor den Wahlen noch alles tut.

Ein bolivianisches Weihnachten
Weihnachten in Bolivien ist traditionell sehr familienbezogen, man trifft sich am 24.12. spätabends und geht dann gemeinsam in die Kirche. Viele haben ihren Jesus aus der Krippe dabei, um ihn segnen zu lassen. Die Jesuskinder tragen hier, anders als in Deutschland, Kleidung und Mütze. Einige Familien kaufen auch jedes Jahr ein neues Kleid für ihr Jesuskind. Nach dem Kirchenbesuch (also schon am 25. frühmorgens) geht es dann heim und es wird ein ganz bestimmtes Gericht gegessen, von dem ich den Namen vergessen habe.
Da ich hier keine Familie habe, habe ich Weihnachten mit meiner Nachbarin verbracht. Wir sind am 24. vormittags auf den Weihnachtsmarkt gegangen, den kann man sich aber nicht wie einen Christkindlmarkt vorstellen, sondern es ist eher ein großer Flohmarkt, wo es alles Erdenkliche (Geschenke, Spielzeug, Essen, Kleidung, Töpfe, Porzellan, etc.) zu kaufen gibt. Unter anderem gibt es auch die Jesuskinder und die Kleidungen zu kaufen und so habe ich da dann auch mein eigenes kleines Jesuskind erstanden.

)

unsere Christkindl... 🙂

Als wir wieder daheim waren, eröffnete uns eine Freundin, die vorbeigekommen war, dass man sich in Bolivien sein Jesuskind nie selber kaufen dürfe, sondern es geschenkt bekommen müsse. Daraufhin sind wir nachmittags nochmals los und meine Nachbarin hat sich auch ein Jesuskind gekauft, abends nach dem Essen haben wir sie uns dann gegenseitig geschenkt. Und dann sind wir auch mit unseren zwei Jesuskindlein in die Kirche. Ich konnte den Gottesdienst ehrlich gesagt nicht besonders genießen, ständig sind Leute rein- und wieder rausgelaufen, dann haben ein paar Handys geklingelt und dass beim Hochaltar hinter den Figuren eine bunte, blinkende Lichterkette hing, hat mich auch etwas irritiert. Ganz zu schweigen davon, dass ich in Gedanken einfach mehr bei der Weihnachtsmesse zu Hause war.
Es heißt, dass man auf sein Jesuskind ganz besonders gut aufpassen muss, weil es sonst kein Glück bringt. Dass das Jesuskind meiner Nachbarin auf dem Nachhauseweg seine Mütze verloren hat und mein Jesuskind mittlerweile schon zwei Mal runtergefallen ist (mein Kripplein ist aber auch sehr wackelig) und einen Teil von seinen Zehen verloren hat, ist jetzt hoffentlich kein schlechtes Zeichen. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich meine Oma fragen, ob sie dem Jesuskindlein nicht Söckchen stricken kann, damit es mir das Runterfallen nicht übel nimmt…

Serrano und die Weihnachtstänze
Richtig spannend und ein ganz tolles Erlebnis waren dann die Weihnachtsfeiertage, die ich mit meiner Nachbarin und einigen Freunden in Serrano, einem Dorf, ca. 5 h Fahrtzeit von Sucre entfernt, verbracht habe. Schon das Hinkommen fand ich sehr interessant, weil ich das erste Mal bewusst die so viel diskutierte Korruption erlebt habe. Der Bus wurde nämlich von der Polizei aufgehalten und kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass das Busunternehmen 15 Tickets mehr verkauft hatte als die maximale Anzahl zugelassener Fahrgäste erlaubt hätte, und zusätzlich noch ganz viele Kinder (nicht registriert und ohne zu bezahlen) auf dem Schoß ihrer Eltern saßen. Nachdem sich der Polizist aufgeregt hatte, erklärte er, wie gefährlich es sei, wenn die Kinder nicht registriert seien, und wie sie denn dann identifiziert werden sollten, gesetzt den Fall, es passiere ein Unfall. Nacheinander sollten die Eltern rausgehen und ihre Kinder anmelden und auch dafür bezahlen, sonst könnten wir nicht weiterfahren, hieß es. Keiner von den Eltern rührte sich vom Fleck und es ging dann eine Frau hinaus, die sich vorher auch sehr über die sogenannte “Kleinlichkeit” der Polizei aufgeregt hatte. Die muss den Polizisten dann den gewünschten/passenden Geldbetrag zugesteckt haben, denn plötzlich konnten wir ohne jeden weiteren Kommentar weiterfahren. An der zweiten Haltestelle, an der ursprünglich die anderen 15 Leute noch zusteigen sollten, ist man dann einfach vorbeigefahren. In Serrano angekommen habe ich dann die bolivianischen Weihnachtstänze erlebt und durfte auch mittanzen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Es ziehen dabei Musikgruppen, begleitet von Tänzern, durchs Dorf und zu den Häusern, in denen eine Krippe aufgebaut ist. Dort wird dann zu Ehren des Jesuskindes gespielt, getanzt, getrunken, bis es weitergeht zur nächsten Krippe.
In Serrano hatte ich im örtlichen Museum (besteht aus einem Raum) dann auch die Möglichkeit, die größte Charango der Welt zu bestaunen, die steht übrigens auch im Guinness-Buch der Rekorde.

 

Tag zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe

Mittwoch, 20. November 2013 von Tanja
In der Schneiderei ist man fleißig am Vorbereiten der Kostüme...

In der Schneiderei ist man fleißig am Vorbereiten der Kostüme...

Jetzt wird es Zeit, euch über den “Dia de la Virgen de Guadalupe” (Tag zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe) erzählen. Ich war sehr gespannt darauf, denn in den Wochen davor wurde ständig davon geredet und ich wurde immer gefragt, ob ich da auch mittanze. Diese Frage hatte ich jedes Mal fröhlich mit “Nein!” beantwortet, bis zu dem Tag, als ich plötzlich mittendrin statt nur dabei war.

Auf jeden Fall hatte alles und jeder auf diesen Tag hingefiebert und das im E.T.I. ganz besonders, weil die Schneiderei des Projekts den Auftrag hatte, für die größte Tanzgruppe Sucres mit dem Namen “Atipay” über 250 Kostüme zu nähen und zu besticken.
Dieser große Auftrag hat sich in der ersten Zeit auch auf meine Arbeit ausgewirkt und zwar in der Form, dass ich, wie alle anderen, immer mit dem Stickzeug und goldenen Fäden unterwegs war und in jeder freien Minute am Sticken war.

Das sind die Kostüme im Einsatz...

...und schon sind sie im Einsatz...

Und ganz schnell waren sie da, die letzten Tage vor dem besagten Wochenende. An die Kostüme wurde ein letztes Mal Hand angelegt, die letzten Blümchen mit Goldfäden umstickt und die Kinder in der Schule hatten ihre letzten Übungen.

Am Freitag war nämlich der Umzug der Schulen, Vereine und Organisationen und dafür wurde fleißig “Tarqueada” (ein bestimmter Tanz zu autoktoner Musik) geübt. Das sah folgendermaßen aus: Die Mädchen standen alle in Reihen und tanzten und sangen, während die Jungs, auch in Reihen, auf Panflöten, Trommeln und anderen Instrumenten musiziert haben. Auch die Lehrer und die Praktikanten haben ihre Tanzschritte geübt und eine Mitarbeiterin und ich haben interessiert zugeschaut. Das hätten wir wohl besser nicht tun sollen, denn schneller als wir “Blub!” sagen konnten, waren wir auch schon bei der Übung dabei und machten den Lehrern die Schritte mehr oder weniger gut nach. In meinem Fall ja eindeutig eher weniger gut. Trotzdem waren sie so begeistert von der Idee, dass wir doch auch mittanzen sollten, dass wir letztlich am Freitag, ausgestattet mit Kostümen (und ich zusätzlich noch mit einer schwarzen Perücke und Zöpfen) und gerade mal einer Probe hinter uns, zum Mittanzen bereitstanden.

Der Umzug selbst lief dann so ab, dass sich alle an einem Treffpunkt in der Stadt trafen und sich von da weg alle Gruppen tanzend, singend, musizierend auf den Weg machten in Richtung Stadtmitte. Den ersten Teil der Strecke legten wir im Regen zurück (etwas ungewöhnlich für diese Zeit), aber trotzdem machte es unheimlich viel Spaß. Den ganzen Umzug über standen Leute am Straßenrand, die zuschauten, mitklatschten oder anfeuerten. Gesagt wurde mir, dass die ganze Strecke 8 km betragen würde, aber mir erschien es nach viel weniger. Das Finale war dann die Umrundung der Plaza, des Platzes im Herzen der Stadt, und der Umzug endete vor einem großen Abbild der “Virgen de Guadalupe”, vor dem die einen beteten und die anderen Fotos machten.

Der Samstag, der “eigentliche” Feiertag, gehörte dann ganz den unterschiedlichen Tanzgruppen. Die Tänze und Kostüme könnten unterschiedlicher nicht sein und jeder Tanz hat auch seine eigene Geschichte und Tradition und sagt etwas über die Umgebung aus, aus der er kommt. Es wurde die gleiche Strecke entlang getanzt wie schon den Tag zuvor, nur waren noch viel mehr Zuschauer da und dieses Mal auch einiges an Alkohol im Umlauf, sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Tänzern.

Für mich persönlich gestaltete sich der Samstag als besonders interessant, schließlich war ich durch meine Nachbarin Katja zu den “Pachamamas”, einer Tanzgruppe aus einem Straßenkinderprojekt gekommen, und sollte mit ihnen mittanzen. Das Problem, das ich dabei hatte, war, dass ich den Tanz – “Suris” genannt – vorher kein einziges Mal getanzt hatte. Es waren zwar ein paar Proben angesetzt, aber zu denen ist immer keiner gekommen und es hieß nur immer, dass der Tanz total einfach wäre. Im Nachhinein betrachtet war das auch so, aber vorher – ich ohne irgendeinem Plan von der Musik und den Tänzen – hatte ich schon etwas Panik.

Unser Kostüm an dem Tag war eine tolle Sache. Es bestand aus einem grünen Rock, weißer Bluse, dem “Awayo” (das bunte Umhängetuch) und diesem dickem Gürtel um den Bauch, von dem ich den Namen vergessen habe. Bei mir war natürlich zusätzlich wieder die schwarze Perücke am Start. Das allercoolste waren aber die Schuhe, sogenannte “Chancletas”! Das sind so ganz billige Sandalen, die wir für mich auf dem Markt kaufen mussten, und das Faszinierende an diesen Schuhen ist, dass sie in ihrem vorherigem Leben noch Autoreifen waren! Hatte ich einen Spaß, die passenden Schuhe zu suchen und mir dabei das Reifenprofil anzugucken oder zu schauen, ob zufällig der Teil des Reifens mit der Imprägnierung verarbeitet wurde. Als ich dann welche hatte, war ich einen Abend lang damit beschäftigt, die Riemen mit schwarzer Wolle zu umwickeln, weil das erstens so gehört und zweitens sonst Blasen garantiert gewesen wären.
Das Auffälligste an unseren Kostümen waren aber die Hüte: groß, eher riesig, knallige Farben und bunte Federn. Beim Tanzen hatte ich meine liebe Mühe mit dem guten Hut. Er ist zwar total leicht, aber wegen seiner Größe, viel Wind an dem Tag und weil er mir an sich schon nicht gut gepasst hat, ist er ständig verrutscht. Blöderweise ging dabei meine Perücke immer mit, sodass ich gefühlt alle 50 Meter mit Dackelaugen zu meiner Mittänzerin bin und gefragt habe, ob sie mir nicht alles wieder so hinrichten kann, wie es gehört.
Als wir dann fertig waren mit dem Tanzen, die Kostüme wieder los waren und etwas gegessen hatten, sind wir nochmal zur Plaza und haben den anderen Gruppen zugeschaut.
Insgesamt war das ein sehr buntes bolivianisches Wochenende, an dem ich viel über bolivianische Kultur lernen konnte und an das ich mich sehr gerne erinnere.

 

Und die Zeit rennt…

Donnerstag, 03. Oktober 2013 von Tanja

Schlappe 33 Stunden in Flugzeugen und auf verschiedenen Flughäfen (München, London, Miami, La Paz, Sucre) und schon scheint die Welt eine andere zu sein. Willkommen in Bolivien!

Am Donnerstag, den 8.8. ging vormittags mein großes Abenteuer am Flughafen in München los. Vollgepackt und nochmal verabschiedet von guten Freunden und Familie (sogar Papa musste ein Tränchen verdrücken) machte ich mich auf mit dem ersten Ziel London, wo ich auf Wiebke (eine andere von uns 11 Freiwilligen) traf und mit der ich dann gemeinsam bis nach La Paz flog. Praktischerweise hatte ich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nicht geschlafen und so fiel mir das dann in den Flugzeugen nicht schwer. (Zum Nachteil hatte das allerdings, dass ich ein paar Mal das Essen verschlafen habe…) Als wir schließlich am Freitag in der Früh in La Paz, der größten Stadt Boliviens, auf ca. 4000m Höhe, ankamen, wurden wir von Wiebkes Projektpartnern empfangen und die hielten dann auch gleich mein nächstes (und vorerst letztes) Flugticket von La Paz nach Sucre bereit. Und so, man glaubt es kaum, sind letztlich die ganze Tanja und alle Gepäckstücke da angekommen, wo sie hingehören. Hola Sucre!
Vom Flughafen abgeholt hat mich die Chefin des Projektes, in dem ich das Jahr über arbeite, und auf dem Weg zu meinem neuen Zuhause habe ich das erste Mal Bekanntschaft mit dem bolivianischen Straßenverkehr gemacht. Dieses Phänomen ist aber so interessant, dass ich mich ihm ein anderes Mal ausführlicher widmen möchte.
Mein neues Zuhause ist ein kleines, feines Appartment mit Zimmer, Küche, Bad. Über mir wohnt Katja, eine vor vielen Jahren ausgewanderte Deutsche, die sich auch ganz lieb um mich kümmert. Sie und ihre Freundin Heike haben mich dann am Samstag gleich mit auf den Markt genommen und gezeigt, was es heißt, um Preise zu feilschen (ein Muss auf solchen Märkten). Auf mich wirkte der Markt das erste Mal mehr wie ein riesiges, buntes Chaos mit viel Lärm, vielen Menschen und noch viel mehr Dingen, die man kaufen kann. Jedenfalls war ich dann eingedeckt mit Sachen, die ich kenne und teils ganz anders schmecken, und mit vielen Früchten, die sehr gut schmecken, die ich nicht kannte und deren Namen ich mir beim besten Willen nicht merken kann.
Und wo ich gerade schon beim Essen bin: ganz mutig habe ich mich auch relativ bald an den mir bis dahin unbekannten bolivianischen Gasherd in meiner Küche getraut und mir mein erstes bolivianisches Spiegelei gemacht. Guad wars!
Mittlerweile bin ich schon über einen Monat hier, ich habe mich so weit an das Essen gewöhnt (viel Reis, Kartoffeln, Hühnchen) und mich recht gut eingelebt. Der Alltag ist eingekehrt, meine Wochen sind voll mit Arbeit, Visumsbeschaffung, Spanischunterricht und sonstigen Aktivitäten. Im wahrsten Sinne des Wortes “eingetaucht” in eine bolivianische Tradition bin ich an meinem Geburtstag. Es ist hier nämlich so üblich, dass das Gesicht des Geburtstagskindes in der Geburtstagstorte landet (in meinem Fall war das eine sehr leckere Schoko-Mokka-Torte). 😉

Noch eine kurze Info zum Wetter: Wir sind gerade unterwegs vom Winter in den Frühling, wobei das hier wohl nicht so viel Unterschied macht, so und so ist gerade Trockenzeit. Das merkt man entweder daran, dass man rausgeht und man wird nicht nass, oder man geht duschen und wird nicht nass, daran merkt man’s auch. Auf jeden Fall sind hier während des Tages Temperaturen von 20-25°C, wobei der Temperaturunterschied von Sonne und Draußen (warm) bzw. Schatten und Drinnen (kalt) ziemlich groß ist. Genauso wird es, sobald es abends dunkel wird, ziemlich schnell kalt. Oft geht auch der Wind und macht es etwas ungemütlich.

Wenn mein Internet die nächste Zeit jetzt etwas besser mitmacht, hört ihr bald wieder von mir und zwar mit Fotos und Erlebnissen vom “Dia de la Virgen de Guadalupe” (“Tag zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe”), einem Tag mit vielen Tänzen, großartigen Kostümen und mir mittendrin.