So viele Abenteuer und die Zeit verfliegt

20. Jun 2018 | von | Kategorie: Daniela Alofs in Südafrika

Da in den letzten Monaten sehr sehr viel im Projekt zu tun war, kam das Schreiben meiner Blogeinträge leider viel zu kurz. Ich möchte aber gerne versuchen von den wichtigsten Ereignisse der letzten Monate zu erzählen!

 

Besuch aus Deutschland

 

Meine Schwester , ihr Mann und ich in Pretoria, der Hauptstadt von Südafrika

Im Februar kamen meine Schwester und ihr Mann zu Besuch für ein Wochenende. Sie hatten die Möglichkeit das Projekt und die Kinder zu sehen, sowie mein Wohnort und die Umgebng in der ich lebe. Es hat sehr viel Spaß gemacht ihnen zu zeigen wie und wo ich lebe und  sie ein wenig in Johannesburg herum zu führen.

 

Ebenso kamen im April meine Eltern zu besuch, die das Glück hatten Teil unseres Jubiläums zu sein und so meine Mitbewohner, Mitarbeiter und die Kinder besser kennenzulernen. Da wir nach unserer Jubiläumsfeier direkt in die Ferien starteten, reiste ich mit ihnen noch ein wenig durch das schöne Südafrika. Es ging in die kleine Ortschaft Sabie, nahe der Grenze zu dem Königreich Swaziland. Dort konnten wir wunderschöne Wasserfälle, sowie den Blyde River Canyon bestaunen. Von dort aus ging es dann noch zu einem privaten Game Reservat nahe dem berühmten Krüger National Park, wo wir unter anderem Südafrikas “Big Five” (Leopard, Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel) bestaunen durften. Danach konnte ich meinen Eltern noch ein wening von Johannesburg zeigen, ehe es für sie wieder zurück in die Heimat nach Deutschland ging. Es hat großen Spaß gemacht ihnen die Welt in der ich nun schon seit über 10 Monaten lebe zu zeigen.

Jubiläum im Projekt

Am 07. April haben wir das zehnte Jubiläum des Three2six Projekts gefeiert. Dafür waren alle Kinder und ehemalige Schüler von allen drei Campussen, sowie deren Familienmitglieder, die Spender des Projekts, alle ehemaligen und jetzigen Freiwilligen und natürlich alle Lehrer des Projekts und einfach jeder der irgendwie in dem Projekt involviert ist eingeladen. Die Kinder haben getanzt, gesungen und Trommeln und Marimbas gespielt und damit das gesamte Publikum begeistert. Es wurden Reden gehalten und es gab auch Aufführungen von verschiedenen afrikanischen Tanzgruppen. Die gesamte Feier war einfach wundervoll und hat großen Spaß bereitet. Das ich die Kinder bei zwei Liedern mit der Klarinette begleiten durfte war eine große Ehre für mich  und hat mich sehr gefreut. Das Highlight des Tages war ein kleines Konzert am Ende der Feier, dass der Kongolische Sänger Tresor gegeben hat. Alle Kinder und Freiwillige hatten die Möglichkeit einfach nur zu tanzen und zu spielen und alle hatten großen Spaß. Der gesamte Tag war ein purer Erfolg und ich bin einfach nur sehr glücklich das ich ein Teil dieser Feier sein konnte, auch wenn die gesamte Planung und der Tag an sich viel Energie gefordert hat und wir Freiwilligen danach alle müde ins Bett gefallen sind. Diesen Tag werde ich mit Sicherheit niemals vergessen.

Abschied

Nach der großartigen Jubiläumsfeier hieß es dann gegen Ende April Abschied nehmen von den australischen Freiwilligen, mit denen ich für ca. 9 Monate in einem Haus zusammengelebt hatte und die auch meine Arbeitskollegen waren und einfach gute Freunde geworden sind. Ebenso musste ich mich Ende Mai von meinen deutschen Mitfreiwilligen verabschieden,  mit denen ich ebenfalls zusammengelebt und gearbeitet habe. Das zusammenleben und ständig zusammen sein hat uns sehr zusammengeschweist über die lange Zeit. Der Abschied war sehr hart und ich werde sie alle sehr vermissen und plane schon jetzt sie alle eines Tages zu besuchen.

Alle meine Mitfreiwilligen und Mitbewohner & Brother Neil und unser Mentor Colin Northmore Von Oben links: Dhruvi, Brother Neil, ich, Colin, Marius und Kellie Von Unten links: Murpry, Sophia, Stav, Vinny und Ben

SARAFINA!

Am 17.06. war ich mit meinen zwei südafrikanischen Mitbewohnern in dem südafrikanischem Musical “Sarafina!”, dass von der Apartheid und insbesondere von den Aufständen der Schüler handelt, die gegen das Einführen der Sprache Afrikaans in Schulen waren und wie diese damals eskalierten. Es war ein sehr lebendiges und einfach atemberaubendes Musical und ebenso auch sehr schockierend und emotional, da die Geschichten sehr real dargestellt wurden. Es war unglaublich ein Stück von Südafrikas Vergangenheit so hautnah miterleben zu dürfen.

 

Das wars auch schon erstmal wieder von mir. Ich hoffe es geht euch allen gut!

Ganz liebe Grüße, eure Dani! 🙂

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