Unglaublich- aber wahr!

11. Aug 2016 | von | Kategorie: Freiwillige 2016/2017, Lea Mirlach in Nicaragua

Ich schlage meine Augen auf und das Erste was ich sehe: ein riesiges Moskitonetz über meinem Kopf. Eine schwüle Hitze schlägt mir entgegen. Wo bin ich hier?

Seit fast einem halben Jahr wusste ich nun, wo ich mein nächstes Jahr verbringen werde- in Granada, Nicaragua. Doch es fühlte sich immer so weit entfernt an und so kam es, dass ich Tage vor der Abreise noch vom “nächsten Jahr” gesprochen habe.
Auch bei den Abschieden, beim Packen oder – jetzt wäre es doch eigentlich wirklich Zeit- im Flugzeug fühlte sich alles so unwirklich an. Erst an diesem ersten Morgen wurde mir bewusst: Hier in Nicaragua, über 9000 km entfernt von allem was ich kenne, werde ich für ein Jahr leben!
Unglaublich- aber wahr!

Morgens um 4 Uhr in Windach begann meine 20-stündige Reise in meine neue Heimat. Die Flüge, erst nach London und dann weiter nach Miami und zum Schluss nach Managua, verliefen reibungslos. Weiter ging es mit einer einstündigen Fahrt von Managua nach Granada in einem kleinen Pick up. Mein Koffer auf der Ladefläche, mit mir im Auto ein Fahrer, zwei Schwestern und zwei Mädchen aus dem Heim fuhren wir durch die dunklen Straßen Managuas.
In Granada angekommen, wartete meine Gastfamilie schon vor dem Haus und begrüßte mich sehr herzlich.

Willkommen in Nicaragua!

Managua bei Nacht
Managua, die Hauptstadt Nicaraguas, bei Nacht

Mittlerweile bin ich schon 5 Tage in Granada und was ich bis jetzt alles erlebt und gesehen habe, kommt in meinem nächsten Eintrag! Ganz liebe Grüße an alle!

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