Vacaciones

Unser Gepäck auf der Rückfahrt. Irgendwie wurde es von Tag zu Tag mehr.
Unser Gepäck auf der Rückfahrt. Irgendwie wurde es von Tag zu Tag mehr.

Ich möchte euch einen kleinen Eindruck von dem geben, was Lena und ich auf unserer Reise alles gesehen haben. Dieser Eintrag umfasst natürlich nicht alles, was wir erlebt haben, aber er gibt eine kleine Zusammenfassung.

Auf ging es für mich am 4. Februar mit allen Kindern und einigen Jugendlichen aus der „Casa de Acogida“ nach Lima. Dort haben wir in Chaclaclayo, das ca. eine Stunde von Lima entfernt liegt, ein paar Tage verbracht. Wir waren am Strand, haben eine Wasserrutsche mit Waschpulver gebaut und eine Wasserschlacht gemacht. Für die Kinder war es schön, einmal aus der „Casa“ herauszukommen und ein wenig auch in ihren Ferien zu entspannen.

Wasserschlacht
Wasserschlacht

Am Freitagabend bin ich dann nach San Juan de Lurigancho gefahren, um am nächsten Morgen früh mit Lena nach Pisco aufzubrechen.

Islas Ballestas und der Nationalpark von Paracas:

Die Islas Ballestas sind eine Ansammlung von Inseln, auf denen die Guanotölpel und weitere Tiere ihr Zuhause finden. Das Guano (also der Vogel-Kot der Guanotölpel) wurde und wird auch heutzutage noch als Düngemittel genutzt.

ähnlich wie die Linien von Nazca
The Candelabra: ähnlich wie die Linien von Nazca
Die Islas Ballestas haben ihren Namen dieser Steinformation zu verdanken, die aussicht wie ein Wal (ballena).
Die Islas Ballestas haben ihren Namen dieser Steinformation zu verdanken, die aussieht wie ein Wal (ballena).
Delfin
Delfin
Seeschwalben
Seeschwalben
Guanotölpel
Guanotölpel
Pinguine
Pinguine
Pelikane
Pelikane

Paracas kommt vom Quechua und bedeutet so viel wie Sandregen. Den Namen bekam die Halbinsel, weil es dort vor allem im Winter oft Sandstürme gibt. Im Wasser gab es eine Steinformation, die Kathedrale, die aber durch Einsatz von Dynamit von Fischern und dem Erdbeben von 2007 zerstört worden ist.

Nationalpark und Halbinsel Paracas
Nationalpark und Halbinsel Paracas
die zerstörte Kathedrale
die zerstörte Kathedrale

Ica – Oase Huacachina:

Immer noch in der Wüste…aber in der Oase war es gut auszuhalten. Wir wollten natürlich auch in den Dünen sandboarden. Das Geld für den Sandbuggy, der auf die Dünen herauffährt, wollten wir nicht ausgeben und deswegen haben wir uns nur die Boards geliehen und sind die Dünen zu Fuß hinauf. Das war vielleicht ein Fehler. Die Sonne hat schon gebrannt und wir waren froh, wenn wir uns hinter unseren Boards ein bisschen Schatten bauen konnten. In dieser Hitze und mit dem Sand ist es auch nicht gerade einfach die Dünen hinaufzukommen. Mir hat es aber trotzdem Spaß gemacht und am Ende hatten wir mindestens drei Kilo Sand in unseren Schuhen.

Auf geht's!
Auf geht's!
Ein bisschen Schatten um auszuruhen.
Ein bisschen Schatten um auszuruhen.
Fertig, aber glüklich.
Fertig, aber glücklich.

Puno:

Als wir dann am 12. Februar in Puno nach 20 Stunden ungemütlicher Busfahrt ankamen, konnten wir noch den Karneval von Puno, „Fiesta de la Candelaria“, ansehen. Es gab viele Umzüge durch die Straßen mit Tänzern und Bands.

Tänze zu der Fiesta de la Candelaria
Tänze zu der Fiesta de la Candelaria

Am nächsten Tag haben wir Sillustani besichtigt. Das sind Grabtürme aus der Pre-Inka- und Inka-Zeit. Dadurch, dass vulkanisches Gestein verwendet worden ist, das Mineralien enthält, sind oft Blitze in die Türme eingeschlagen, die diese zerstört haben. In den Grabtürmen haben die Inka früher ihre Toten als Mumien begraben. Die Halbinsel, auf der diese Grabtürme von Sillustani zu finden sind, könnte für wichtige Personen verwendet worden sein, weil sehr viel Gold gefunden worden ist. Heutzutage werden einige der zerstörten Türme wieder aufgebaut.

Ein Turm aus der Zeit der Inka. Die großen Steinblöcke sind einfach so aufeinander gestapelt.
Ein Turm aus der Zeit der Inka. Die großen Steinblöcke sind einfach so aufeinander gestapelt.
Wiederaufbau der alten und zerstörten Türme
Wiederaufbau der alten und zerstörten Türme

Isla del Sol:

Die Isla del Sol (Sonneninsel), sowie die Isla de la Luna (Mondinsel) liegen im Lago Titicaca. Nach einer einstündigen Bootsfahrt mussten wir die 206 Stufen der alten Inkatreppe hinaufsteigen. Auf einer Höhe von ca. 3500 Metern gar nicht so einfach. Das Gute daran war, dass sich die Aussicht echt gelohnt hat. Am Nachmittag haben wir dann noch den Sonnentempel besichtigt. Auf der Sonneninsel ist nach der Legende der erste Inka mit seiner Frau vom Sonnengott auf die Erde geschickt worden.

Die Inkatreppe mit dem ersten Inka und seiner Frau
Die Inkatreppe mit dem ersten Inka und seiner Frau

La Paz – Bolivien:

Der Hexermarkt ist ein Markt, auf dem neben Artesania auch Glücksbringer und Lamaembryonen verkauft werden. Diese werden als Opfergabe genutzt.

Lena und Lea, eine Freundin von Lena, die als Freiwillige in Cochabamba ist, haben am teuersten Fünf-Sterne-Hotel „House Running“ gemacht. Dabei läuft man an einer Wand nach unten.

Lamaembryonen
Lamaembryonen
Lena auf dem Weg nach unten
Lena auf dem Weg nach unten

Santa Cruz – Bolivien:

Am Sonntag sind wir dann von La Paz nach Santa Cruz de la Sierra geflogen. Nachdem wir in das Flugzeug eingestiegen sind und einmal vor- und wieder zurückgefahren sind, hieß es, dass es technische Probleme gibt, wir uns aber keine Sorgen machen sollten. Nach zwanzig Minuten mussten dann alle noch einmal aus dem Flugzeug aussteigen und nach einer weiteren Stunde waren die Probleme geregelt und wir durften erneut einsteigen und sind losgeflogen.

In Santa Cruz hat unser Zwischenseminar stattgefunden. So sind Lena und ich auf Wiebke, Tanja und ganz viele andere Freiwillige getroffen. Es war eine Woche mit viel gutem Wetter, viel Zeit zum Nachdenken, zum Reden und um einiges zu verstehen, was vorher noch unklar war (Mentalitäten, Arbeitsweise, …). Von Santa Cruz ging es dann wieder zurück nach La Paz und am nächsten Morgen nach Chile.

Arica – Chile:

Kulturschock!

Wir beide sind es gar nicht mehr gewohnt, dass Autos an der Straße anhalten, um Fußgänger über die Straße zu lassen, Rechts-vor-Links oder gar Stopp-Schilder beachten. So haben wir an der Straße gestanden und alles beobachtet und waren fasziniert von disziplinierten Autofahrern. Ja, so ist das, wenn man ein halbes Jahr über die Straße rennt und schauen muss, dass man nicht überfahren wird 🙂

In Arica haben wir den „Morro de Arica“ besichtigt, an dem sich im Pazifikkrieg Alfonso Ugarte mit der Flagge und seinem Pferd heruntergestürzt hat, damit die Chilenen seine peruanische Flagge nicht bekommen.

Morro de Arica
Morro de Arica
) Das ist aber in Chilenischen Pesos...
Ja, echt ein kleiner Preis 🙂 Das ist aber in Chilenischen Pesos...

Tacna:

Und wieder zurück in Peru.

In Tacna haben wir an einer Tour teilgenommen, in der wir ein bisschen mehr von der Geschichte zwischen Peru und Chile erfahren konnten, Petroglyphen gesehen haben und an einer Wein- und Piscoprobe teilgenommen haben.

Arica und Tacna liegen knapp 50 Kilometer auseinander, aber es sind zwei unterschiedliche Länder und somit waren die Autofahrer so, wie wir sie kennengelernt hatten.

Petroglyphen, in Stein gemeißelte "Geschichten". Hier findet wohl ein Fest mit einer Opfergabe statt.
Petroglyphen, in Stein gemeißelte "Geschichten". Hier findet wohl ein Fest mit Musikern und einer Opfergabe statt.
Hängebrücke, die hat ganz schön gewackelt.
Hängebrücke, die hat ganz schön gewackelt.
die Kathedrale von Tacna
die Kathedrale von Tacna

Arequipa – die weiße Stadt:

Von Arequipa haben wir den „Cañon del Colca“ besichtigt und sogar ein paar Kondore gesehen. Zudem laufen hier in freier Wildbahn Lamas, Alpakas und Vikuñas herum.

Vikuñas
Vikuñas
Ein Vikuña beim Wälzen im Sand
Ein Vikuña beim Wälzen im Sand
4910 Meter
die höchste Stelle unserer Reise: 4910 Meter
Der Cañon del Colca vom Nebel verdeckt.
Der Cañon del Colca vom Nebel verdeckt.
der Andenkondor
Der König der Lüfte: der Andenkondor

In Arequipa waren wir im Kloster Santa Catalina, im Kloster Santa Recoleta und haben Wild-Water-Rafting gemacht.

Das Kloster Santa Catalina ist aufgebaut wie eine kleine Stadt. Daher gab man ihm auch den Namen "Die Stadt in der Stadt".
Das Kloster Santa Catalina ist aufgebaut wie eine kleine Stadt. Daher gab man ihm auch den Namen "Die Stadt in der Stadt".
gaaaanz viele Bücher in der Bibliothek des Klosters "La Recoleta"
gaaaanz viele Bücher in der Bibliothek des Klosters

Lima:

Die letzten Tage habe ich dann noch in Lima verbracht, bevor ich am letzten Sonntag zurück nach Huancayo gefahren bin. Wir haben zusammen in Barranco (einem der reichen Stadtteile von Lima) Lena’s Geburtstag gefeiert, das Yancana Huasy (Lena’s Projekt) besucht und noch ein wenig die freie Zeit genossen.

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