Tag 3: Ein Werk der Barmherzigkeit – ganz selbstverständlich

Pfarrer Björn Ernst von der evangelischen Nikolaikirche in Bad Freienwalde im Gespräch mit Franzi

Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit stehen als Motto über jedem Tag der Kinderwallfahrt. Was es heißt, Dürstende zu stillen und Hungernde zu sättigen, wussten die jungen Pilger schon vor dieser Reise. Dass „Fremde beherbergen“ aber ein ganz wichtiger Punkt ist, ohne den eine solche Wallfahrt nicht stattfinden könnte, wird erst hier erfahrbar.

Jeden Tag ist die Gruppe zu Gast in einer anderen Pfarrei. Heute ist es die evangelische Stadtkirche St. Nikolai in Bad Freienwalde. Pfarrer Björn Ernst hat nicht nur mit Freuden sein Gemeindehaus (nun schon zum zweiten Mal) zur Verfügung gestellt, sondern nimmt die kleinen Pilger am Abend mit auf eine Tour in die Vergangenheit. Engagiert und mitreißend erklärt er die Besonderheiten „seiner“ Kirche. So lernen die Kinder auch mal einen Taufbrunnen zum Eintauchen und einen echten Taufengel kennen – eine kleine Sensation!

Unterwegs – möglichst im Schatten

Dass ohne die evangelischen Freunde in Brandenburg eine solche Wallfahrt nicht möglich wäre, wissen alle Begleiter der Pilgerreise nur zu gut. Dankbar nehmen sie die ökumenische Gastfreundschaft in Anspruch. Die Laufstrecke für die Kinder muss für alle zu bewältigen sein. Und katholische Gemeinden oder Häuser gibt es nun mal nicht im Abstand von Tagesetappen auf dem Weg nach Alt-Buchhorst.

Vinzenz Münster (30) begleitet jetzt schon zum 5. Mal die Kinderwallfahrt und nimmt dafür jedes Jahr eine Woche Urlaub!

So werden die Wege lange im Vorhinein geplant, berechnet und abgelaufen. Ein Begleiter der ersten Stunde ist Vinz. Er kennt die Strecken und kann die Fähigkeiten der Kinder einschätzen.

Dass dann doch alles anders kommt, als geplant, auch dafür braucht es Routine und manchmal ein bisschen Mut. Heute war der (bisher) heißeste Tag des Jahres. Und so wurde einfach die Streckenführung gekippt. Kürzer, schattiger und für die Kinder trotzdem erlebnisreich sollte es werden. Hat geklappt.

Da muss man dann auch mal Streckenabschnitte wählen, die sonst tabu sind. Beispielsweise im Gänsemarsch ein Stück an der Bundesstraße entlang. Und dann passieren kleine Wunder. Autos – auch große Lastwagen – fahren einen vorsichtigen Bogen um die Kindergruppe. Wenn dann sogar Trucker mit ihrer Hupe das Pilgerkreuz grüßen, kann man fast schon ein bisschen Gänsehaut bekommen.

Kann das noch getoppt werden? Ein Busfahrer hat es geschafft. Im kleinen Ort Schiffmühle hielt mitten auf der Brücke ein Linienbus an und der Fahrer fragte, ob die Kinder nicht lieber von ihm nach Bad Freienwalde transportiert werden wollen. Natürlich nicht! Wir pilgern! Aber DANKE, lieber Busfahrer. „Lahme chauffieren“ kommt zwar noch nicht in der Bibel vor. Aber ein leibliches Werk der Bamherzigkeit ist es ganz sicher!

So freuen wir uns alle auf die kleinen und großen Wunder, die morgen auf uns warten.

Pilgern heißt: Mit Gott auf dem Weg in seiner Schöpfung.

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