Mexiko – ein Land voller Mafia, Drogen, Armut und Angst?

14. Sep 2011 | von | Kategorie: Freiwillige 2011/12, Ricardo Rehfeld in Mexiko

Also hier in Puebla kann ich vieler dieser Dinge verneinen. Die Projekte liegen in relativ armen Vierteln und natürlich ist es als Deutscher, Weißer, Ausländer nicht ganz ungefährlich. Abends gehe ich nur mit Jungs vom Heim oder mit den Leitern raus. Das Leben in den Vierteln sieht schon anders aus. Es gibt viele Kleinbetriebe für alles mögliche (Schlüssel, Autos, Waschanlagen, etc.). Hier wird einfache Abeit angeboten. Auf der Straße wird gekocht, es werden Tortillas gemacht, es werden Klamotten genäht etc. Aber was auffällt, dass die Leute nicht betteln, sie machen etwas, auch wenn diese Arbeit nur wenig Geld bringt.

Und auch Drogen gibt es. Abends wird immer auf dem Platz Fußball gespielt. Dort sind auch einige Straßenkinder. Ich weiß nicht genau, wie man die Droge nennt, aber es handelt sich um Plastik, das Gase hat die einen in gewisser Weise betäuben. Diese Droge ist sehr beliebt, da sie billig und effektiv ist aber auch sehr gefährlich.

Aber wenn man hier nach der Mafia, nach Morden, nach Entführungen etc. fragt, stößt man meistens nur auf die Antwort:”Ja aber alles im Norden von Mexiko”. Man muss hier schon vorsichtig sein, aber im Grunde ist die Stadt in weiten Teilen auch für Touristen sicher und ein sicherer Ort, um ein soziales Jahr hier zu verbingen.

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