Meine erste Woche Im Zentrum „Jesus Amigo“

Buenos días a todos.

Es tut mir erst einmal sehr leid, dass ich es nicht geschafft habe, mich etwas eher wieder zu melden. Zurückführen lässt sich das auf das nicht vorhandene Internet und die vielen neuen Eindrücke, die hier auf mich einprasseln und es er mir schwer machen, mal etwas Zeit zu finden, um einen vernünftigen Blog-Eintrag zu kreieren.

Nun gut, jetzt habe ich Zeit gefunden. 🙂

Nach der zweiten Nacht im Hotel ging es am Morgen dann zum ersten Mal für mich zu meinem Projekt. Dem Zentrum „Jesus Amigo“. Dort lernte ich die Kinder kennen und es machte mir auf Anhieb unglaublich viel Spaß. Sie haben mir es sehr einfach gemacht, dass ich mich dort sofort sehr wohl fühlte. Inzwischen habe ich die Kinder schon in mein Herz geschlossen! 🙂

Am Abend ging es dann zu meiner Gastfamilie. Es hat mich sehr gefreut, meine neue Gastfamilie hier kennen zu lernen. Ich fühle mich hier im Haus sehr wohl und spiele nach der Arbeit meistens noch mit meinen beiden kleinen Gastgeschwistern, rede mit meiner Gastmutter oder schaue etwas TV.

Das Wichtigste jedoch hier ist das Duschen. Unglaublich, wie sehr ich hier schwitze! Vor allem wenn ich von der Arbeit wieder komme, ist eine Dusche unausweichlich, da ich immer sehr durchgeschwitzt bin vom Spielen mit den Kindern. Ebenfalls gegen Ende der ersten Woche habe ich mir meine erste kleinere Verletzung zugezogen. Eine sehr große Blase unter meinem Fuß, da ich auf einem Beton-Bolzplatz bei super sonnigem Wetter barfuß(!) Fußball spielte. Ein Fehler, den ich nicht noch einmal begehen werde :D. Dies setzte mich am Wochenende etwas außer Gefecht.

An diesem besagten Wochenende lernte ich dann zwei der neun Geschwister meiner Gastmutter kennen. Sowohl der Bruder als auch die Schwester waren super freundlich, wodurch es mir sehr viel Spaß gemacht hat, mit ihnen zu essen und sich zu unterhalten.

Auch diese Woche ist schon fast um und ich habe das Gefühl, mich hier in Juigalpa schon gut eingelebt zu haben. Zudem bin ich hier das erste Mal auf einem Motorrad mitgefahren, selbstverständlich ohne Helm :p , habe es nun endlich geschafft Fotos zu machen und viele andere schöne Dinge erlebt.

Am Wochenende geht es dann zum ersten Mal Feiern. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwarten wird! Des Weiteren fahre ich am Dienstag mit meiner Gastmutter nach Managua, um mein Visum zu beantragen. Danach werde ich weiter zu Max fahren. Einem anderen deutschen Freiwilligen, der in Masaya lebt und arbeitet. Mittwoch in der Früh werden wir dann auf unsere Reise, mit noch zwei weiteren Freiwilligen aus Deutschland und Freunden von ihnen aus ihrer Stadt, nach Ometepe aufbrechen.

Ometepe ist eine Insel im Nicaraguasee. Dort werden wir dann 5 Tage bleiben und uns ein bisschen die Insel anschauen.

Dass wir dort so lange bleiben können ist allerdings nur möglich, da am 14. und 15. September in Nicaragua die Unabhängigkeit des Landes gefeiert wird. Auch in meinem Zentrum wurden schon Wimpel in den Nationalfarben gebastelt und vieles anderes vorbereitet.

So, damit das hier nicht zu viel wird, soll es das erstmal wieder gewesen sein. Ich werde versuchen, die nächsten Tag etwas regelmäßiger zu melden, um dann etwas weniger schreiben zu brauchen!

P.S.: Die Fotos kommen dann im nächsten Eintrag hinzu. 😉

Viele Grüße

Jakob