Studenten- und Lehrlingsheim „Luis Espinal“ in Sumunpaya

Die Szene könnte sich so auch in Deutschland abspielen: Im Hintergrund läuft laute Musik, in Kleingruppen sitzen junge Männer und Frauen auf dem Hof, einige unterhalten sich, andere tippen SMS in ihre Handys – Mittagspause im Studenten- und Lehrlingsheim „Luis Espinal“. Die Einrichtung ist eng mit der Wohngemeinschaft „Tres Soles“ verbunden. „Uns war es wichtig, benachteiligte junge Menschen auch nach der Schule zu unterstützen“, erzählt Stefan Gurtner, Leiter beider Projekte. 29 Studenten und Auszubildende unterstützt das Projekt derzeit. Sie können in dem Heim kostenlos wohnen und essen und bekommen außerdem ein kleines Stipendium von rund 20 Euro im Monat.
Die Szene könnte sich so auch in Deutschland abspielen: Im Hintergrund läuft laute Musik, in Kleingruppen sitzen junge Männer und Frauen auf dem Hof, einige unterhalten sich, andere tippen SMS in ihre Handys – Mittagspause im Studenten- und Lehrlingsheim „Luis Espinal“. Die Einrichtung ist eng mit der Wohngemeinschaft „Tres Soles“ verbunden. „Uns war es wichtig, benachteiligte junge Menschen auch nach der Schule zu unterstützen“, erzählt Stefan Gurtner, Leiter beider Projekte. 29 Studenten und Auszubildende unterstützt das Heim derzeit. Sie können in dem Heim kostenlos wohnen und essen und bekommen außerdem ein kleines Stipendium von rund 20 Euro im Monat.
Limbert hat keine Arme. Dennoch meistert er mit großem Erfolg sein BWL-Studium. Geschickt bedient er mit Mund, Füßen und dem Armstumpf den Computer. „74 Seiten meiner Abschlussarbeit habe ich schon fertig“, erzählt er stolz Stefan Gurtner. „Seine Arbeit handelt von der Vermarktung von Kartoffeln in der Region Cochabamba. Schon in wenigen Wochen wird Limbert sein Studium abschließen.
Limbert hat keine Arme. Dennoch meistert er mit großem Erfolg sein BWL-Studium. Geschickt bedient er mit Mund, Füßen und dem Armstumpf den Computer. „74 Seiten meiner Abschlussarbeit habe ich schon fertig“, erzählt er stolz Stefan Gurtner. „Seine Arbeit handelt von der Vermarktung von Kartoffeln in der Region Cochabamba. Schon in wenigen Wochen wird Limbert sein Studium abschließen.
Auch junge Studentinnen und Lehrlinge mit Kindern werden in „Luis Espinal“ unterstützt. Silvia hat vor drei Monaten ihre Tochter zur Welt gebracht. In der Einrichtung findet die junge Mutter Unterstützung und ab und zu auch einen Babysitter, so dass sie ihr Studium der Erziehungswissenschaften auch mit Kind fortsetzen kann.
Auch junge Studentinnen und Lehrlinge mit Kindern werden in „Luis Espinal“ unterstützt. Silvia hat vor drei Monaten ihre Tochter zur Welt gebracht. In der Einrichtung findet die junge Mutter Unterstützung und ab und zu auch einen Babysitter, so dass sie ihr Studium der Erziehungswissenschaften auch mit Kind fortsetzen kann.
Margaritha schreibt gerade an ihrer Abschlussarbeit im Studienfach Buchhaltung. Studenten mit Behinderungen haben es in Bolivien nicht leicht. Jeden Tag holt ein Taxi die junge Frau zur Universität ab, manchmal nimmt eine Ärztin Margaritha mit zur Universität nach Cochabamba. Im Studentenheim hat Margaritha ein eigenes Zimmer im Erdgeschoss und ein behindertengerechtes Bad. Um ein bisschen Geld zu verdienen, stellt Margaritha außerdem kleine Cantuta-Schlüsselanhänger her. Die Blume in den Nationalfarben Boliviens gilt als Nationalblume des Landes.
Margaritha schreibt gerade an ihrer Abschlussarbeit im Studienfach Buchhaltung. Studenten mit Behinderungen haben es in Bolivien nicht leicht. Jeden Tag holt ein Taxi die junge Frau zu den Vorlesungen ab, manchmal nimmt eine Ärztin Margaritha mit zur Universität nach Cochabamba. Im Studentenheim hat Margaritha ein eigenes Zimmer im Erdgeschoss und ein behindertengerechtes Bad. Um ein bisschen Geld zu verdienen, stellt Margaritha außerdem kleine Cantuta-Schlüsselanhänger her. Die Cantuta-Blume in den Nationalfarben Boliviens gilt als Nationalblume des Landes.