Osterparty mit Wasserschlacht

Am Ostersonntag hat mich zum ersten Mal in meiner Sizanani-Zeit so richtig das Heimweh gepackt: kein Osterfeuer, kein Poschweck, keine Leberwurst, kein Eiertitschen, keine Familie.

Um mich abzulenken, habe ich den Großteil meiner Zeit mit kleinen Aktivitäten gefüllt. Ich habe Freunde und Familie in Deutschland und den Staaten angerufen. Und natürlich habe ich ganz viel Zeit mit den Kindern verbracht. Insgesamt war der Sonntag neben einer kurzen Morgenmesse sehr ereignislos.

Dafür haben wir am Ostermontag dann richtig losgelegt. Auf dem Rasen außerhalb der Wohnbereiche hatten wir Marshmallow-Schokoladeneier und Luftballons verteilt. Leider haben die meisten der Kinder das ganze Geschehen gar nicht wirklich verstanden.

Nachmittags haben wir dann eine kleine Osterparty veranstaltet. Der Sandkasten wurde abgedeckt und die Ballkiste ins Freie geschafft. Für besondere Freude sorgte die Hüpfburg, deren Rutsche wir mit einem Wasserschlauch nass hielten. Durch das Wasser konnten die Kinder noch schneller rutschen und wurden gleichzeitig abgekühlt. Die Party endete letztendlich in einer großen Wasserschlacht, bei der fast alle Kinder, Freiwillige und Angestellte von oben bis unten nass wurden.

Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, durften die Älteren dann nach Sonnenuntergang nochmals nach Ostergeschenken suchen. Jeder musste einen Ballon mit seinem Bild finden, an dem ein kleines Geschenk befestigt war. Das ganze wurde zu einer richtigen Herausforderung, doch letztendlich fanden alle ihre Geschenke und gingen glücklich und zufrieden ins Bett. Und genau das werde ich jetzt auch tun.