“Jeder verdient eine Chance im Leben”

Beim ökumenischen Gottesdienst im Zelt des Zirkus Krone hatte Xolani gleich zwei Aufgaben. Er stand nicht nur als Artist in der Manege, sondern trug auch einen Text und eine Fürbitte vor. In seinem Klagetext heißt es: "Ich lebe in Südafrika und viele Kinder bei uns in den Städten landen schon früh auf der Straße. Eine Schule besuchen sie nicht und von einer Ausbildung können sie nur träumen. Ich finde, dass jeder eine Chance im Leben verdient. Es ist ungerecht, wenn schon kleine Kinder diese Chance auf Bildung nicht erhalten." Foto: Chrit Jacquorie/Kindermissionswerk
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Blitzlichtgewitter auf dem Kirchentag

Von ihrer einstündigen Show auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München nehmen Claus, Xolani und ihre Zirkuskollegen vor allem eins mit: viele neue Fans. Junge und alte Besucher klopften ihnen anerkennend auf die Schulter und bedankten sich für den tollen Auftritt. „Darf ich ein Foto von euch machen?", fragte ein Besucher die Artisten von Zip Zap. Schnell hatte sich eine ganze Menschentraube hinter ihm gebildet. Viele wollten einen Schnappschuss der Zirkuskinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Foto: Susanne Dietmann/Kindermissionswerk
Grüner Rasen statt Manege

Im Vorprogramm zum Benefiz-Länderspiel Deutschland gegen Malta durften die jungen Artisten von Zip Zap im Aachener Tivoli-Stadion zeigen, was sie können. Ihre Comedy-Artistik-Show klappte ohne Fehler und kam gut an bei den Zuschauern. Xolani (oben Mitte), mit 13 Jahren der Jüngste bei dem Auftritt, genoss nach der Show den lauten Beifall der Fußballfans. Im Hintergrund sind die Sternsinger zu sehen mit dem großen Banner, auf dem steht: "Nationalspieler und Sternsinger bauen Brücken zu Kindern in Not" Foto: Martin Werner/Kindermissionswerk
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Ganz nah bei den Promis

Claus (links) und Xolani konnten es gar nicht fassen, was da um sie herum passierte: Stellvertretend für Zip Zap nahmen sie vor laufenden Kameras und 27.000 Fußballfans im Aachener Tivoli-Stadion vom deutschen Mannschaftsmanager Oliver Bierhoff (Mitte) einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro entgegen. "Als ich da stand, war ich total nervös, einfach sprachlos und wie gelähmt", erzählte Claus nach der Übergabe. Foto: Martin Werner/Kindermissionswerk
Einmal übersetzen, bitte!

Dank seines deutschstämmingen Großvaters und seines Vaters spricht der zwölfjährige Zirkusartist Claus sehr gut Deutsch. Kein Wunder, dass er auf der Zirkustour immer wieder als Übersetzer zu Hilfe geholt wird. "Kannst du mir helfen", bittet ihn auch Schülerin Vanessa (Mitte) nach dem Auftritt in der Roda-Schule in Herzogenrath. Mit Claus' Hilfe ist das Gespräch mit Portia (links) dann auch kein Problem mehr. Foto: Susanne Dietmann/Kindermissionswerk
Üben, üben, üben

Manöverkritik nach dem ersten Auftritt in der Roda-Schule Herzogenrath: Noch ist Trainer Brent van Rensburg nicht ganz zufrieden mit der neu einstudierten Fußballnummer seiner Artisten. Deswegen müssen sie nach ihrem Auftritt noch einmal üben. Schließlich wollen Sie die Nummer morgen auch auf dem ausverkauften Aachener Tivoli beim Länderspiel Deutschland - Malta präsentieren. Foto: Susanne Dietmann/Kindermissionswerk
Im Rampenlicht

Seit seinem 6. Lebensjahr steht Xolani (13) schon in der Zirkusmanege. Bei Zip Zap hat er Einradfahren, tanzen und verschiedene Akrobatiknummern gelernt. Sein Urteil nach der ersten Show fällt eher kritisch aus: "Der Boden war ziemlich rutschig und ich habe einige Fehler gemacht." Foto: Susanne Dietmann/Kindermissionswerk
Begrüßung in Aachen

Xolani (ganz links) und Claus bekommen im Kindermissionswerk eine ganz besondere Führung zur Begrüßung. Nachdem sie mit Geschäftsführer Dr. Gotthard Kleine (ganz rechts) und dem Leiter der Projektabteilung Dr. Franz Markus durchs Haus gegangen sind, bekommen sie spontan für sich und die anderen Artisten Glücksbringer aus Ebenholz geschenkt, die in Nepal mit der Hand gefertigt wurden. Nur die Bänder müssen sie noch gemeinsam zusammenknoten... Foto: Dominic Winkel/Kindermissionswerk
Ankunft in Deutschland

Endlich angekommen, die Reise aus Kapstadt war lang genug: Einige der Kinder der Zirkusschule Zip Zap vor dem Frankfurter Flughafen, im Vordergrund der 13-jährige Xolani (links) und der zwölfjährige Claus. Geschlafen haben sie wenig, gab es doch im Flugzeug ein Rundum-Spielfilmprogramm... Nun freuen sich die ingesamt zwölf jungen Artisten auf die vielen Begegnungen und Auftritte während ihrer Tour durch Deutschland. Foto: Chrit Jacquorie