Viel Elend in Isibindi

Dienstag, 19. Juni 2007 von Stefanie Frels

Mrs. Nel ist auch heute nicht da. Dafür haben die Leute aus dem Development Office heute die Telefonrechnung bezahlt und ich darf schnell meine Emails lesen und abschicken. Für heute hat der Bischof ein großes Priestermeeting einberufen, und ich treffe viele ältere deutsche Priester die seit vielen Jahren in der Mission leben. „Ach ja, die Sternsinger …“ (mehr…)

 

Schwester Ancillas Klinik

Montag, 18. Juni 2007 von Stefanie Frels

Mrs Nel, meine Ansprechpartnerin vor Ort, hat heute morgen durch ihren Mann ausrichten lassen, sie sei krank. Nun muss Schwester Ancilla den Tag mit mir alleine bestreiten. Ich fahre mit ihr zur Klinik in Ntaba Maria.

Bei der Klinik angekommen erläutert sie mir, dass montags keine Patienten behandelt werden, da dann die Waisenkinder mit ihren Großmüttern, Pflegemüttern und die fünf Fürsorgerinnen kommen. Meistens werden hier Dinge besprochen wie fehlende Dokumente, Geldprobleme und anderes.
Heute ist ein besonderer Tag, weil der hohe Besuch aus Deutschland kommt. (mehr…)

 

Abschied von Lesotho

Sonntag, 17. Juni 2007 von Stefanie Frels

Um 4.30 Uhr klingelt der Wecker. Draußen ist es eisig kalt. Die Sterne tanzen auf den Bergen und im Schein der Lampe glitzert der Raureif.

Die Abfahrt ist für 5.30 Uhr geplant. Aber das ist alles nicht so einfach. (mehr…)

 

Hin und her über die Grenze

Samstag, 16. Juni 2007 von Stefanie Frels

Ja, heute wollte ich eigentlich Berichte schreiben und die Gegend erkunden. Dann sind wir aber nach Aliwal North gefahren, wieder über die Grenze – erst hin, dann zurück – und haben Schwester Cecilia Vogt besucht. Eine ihrer Mitschwestern hatte angeboten, sich meines Übergepäcks zu erbarmen. Daraus ist dann doch nichts geworden, Gewicht verschätzt, war viel zu schwer. (mehr…)

 

Eine Kuh für die Schule

Freitag, 15. Juni 2007 von Stefanie Frels

Die Lerato Pre-School in Mohale’s Hoek hat drei Klassen. In der Ersten sind neun Kinder im Alter von anderthalb bis drei Jahre. Zur zweiten Klasse gehören 22 Kinder im Alter von drei bis vier. Und die dritte Klasse hat 15 Kinder, die alle 5 Jahre alt sind. Die Kinder kommen morgens um 8 Uhr und werden um 12.30 Uhr wieder abgeholt. Dazwischen wird gelernt, gespielt und zweimal gegessen. Für manche Kinder sind das die einzigen Mahlzeiten am Tag. (mehr…)

 

Unterwegs nach Lesotho

Donnerstag, 14. Juni 2007 von Stefanie Frels

Heute Morgen mussten wir früh aufbrechen, da Schwester Electa die zwei Aidspatientinnen von gestern und ihre Fürsorgerin bei den “flats” absetzen muss. Die “flats” ist eigentlich das Versorgungsamt. Hier kann man die verschiedenen „grants“ beantragen, die zur Versorgung im Krankenhaus notwendig sind.
Außerdem haben wir einen deutschen Pater im Gepäck, der Father Alois in Krishani vertritt und gerne mal Botshabelo sehen möchte. (mehr…)

 

Ein anderes Afrika

Dienstag, 12. Juni 2007 von Stefanie Frels

Immer noch ist es nachts eisig kalt, letzte Woche hatten wir einen Kältesturz auf minus 14°C. Es gab 20 Tote. (mehr…)

 

Morgens eine Messe

Sonntag, 10. Juni 2007 von Stefanie Frels

Pater Kuppelwieser liest die Morgenmesse. Die kleine katholische Kirche in Bronkhorstspruit ist nur mäßig besucht. Es sind weiße ältere Kirchgänger und junge Schwarze, allerdings hat diese Messe bis auf das obligatorische „Masithi“ nichts mit den sonst so lebendigen afrikanischen Messen zu tun. (mehr…)

 

Sizanani im Umbruch

Samstag, 09. Juni 2007 von Stefanie Frels

Schwester Imelda begleitet mich von Jo’burg nach Tshwane (Pretoria). Im Convent der Sisters of Mercy treffen wir George Fraser und seine Frau July. Sie nehmen mich mit nach Sizanani. George ist zuständig für das Fundraising und die Spenderbetreuung.

George schildert ausführlich die strukturellen Veränderungen, die sich in den vergangenen zwei Jahren in dem von Pater Kuppelwieser vor vielen Jahren mit viel Engagement und großer finanzieller Unterstützung, insbesondere auch durch Spender des Kindermissionswerks, aufgebauten Kinderheim ergeben haben. (mehr…)

 

Eiskalt, Streik und Polizei

Freitag, 08. Juni 2007 von Stefanie Frels

Es ist eiskalt hier, gefühlte ein Grad, die Lehrer streiken, Polizei, Hubschrauber. Nach Soweto kommt man nur noch über Eldorado. Die Polizei hat alles abgeriegelt und die Schulen mussten geschlossen werden. Lehrer, die nicht streiken wurden angegriffen, auf Schüler wurde geschossen. Und das alles nur, weil die Lehrer mehr Gehalt fordern und die Regierung nicht zahlen will. Jeder der sich über den Streik hinwegsetzen will, weil ihm die Kinder in den Schulen am Herzen liegen, setzt sich dem Zorn der Streikenden aus.

Dasselbe spielt sich von den Krankenhäusern ab, Menschen werden angegriffen oder im günstigeren Fall weggeschickt. (mehr…)