Gen Heimat

Sonntag, 25. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Heute ist Zeit, noch einen Antrag zu besprechen, mich von allen im National Seminary zu verabschieden und an den Viktoriasee zu fahren. Fr. Darius hat dafür einen besonders schönen Fleck ausgesucht. Leider ist genau dieser Ort auch nach wie vor von einigen wichtigen Konferenzteilnehmern bevölkert, sodass auf dem See ein Sicherheitsboot patrouilliert und auch ansonsten recht viel Sicherheit präsent ist. (mehr…)

 

Unerwartete Verzögerungen

Samstag, 24. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Bei einem frühen Frühstück besprechen Fr. Tonino und ich die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit mit der Diözese. Über viele Jahre hinweg war er der pastorale Koordinator der Diözese und sein Nachfolger bespricht sich noch immer mit ihm. Außerdem treffen sich jährlich im November alle Gemeindepfarrer plus ein Vertreter der Männer und eine Vertreterin der Frauen pro Gemeinde. (mehr…)

 

Kinderradio auf Afrikanisch

Freitag, 23. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Der Tag fängt früh an, damit ich die Radiostation besichtigen kann, bevor das wöchentliche Treffen aller Mitarbeiter um 9.30 Uhr stattfindet. Nach dem Vergleich verschiedener Krankenhäuser und –stationen bin ich so manche Qualitätsunterschiede gewöhnt, aber so eine angenehme Überraschung hatte ich nun doch nicht erwartet. Während andere Radiostationen hier sowohl mit gravierenden technischen als auch inhaltlichen Mängeln zu kämpfen haben, hat sich hier das große Engagement verschiedener Geber wirklich ausgezahlt. Die Mischung aus gutem technischem Equipment und entsprechend ausgebildetem Personal ist gelungen. Darüber hinaus fühlt man hier einen wirklich überzeugenden Teamgeist gepaart mit sehr viel Stolz auf das, was bisher geleistet wurde. (mehr…)

 

Paviane, eine Radiostation und das Problem mit dem Strom

Donnerstag, 22. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Wir fahren in die Stadt, damit ich erstens das Postamt, zweitens den Markt und drittens die Kathedrale sehe. Bischof Franzelli werde ich leider nicht treffen, da er zur afrikanischen Synode nach Rom gereist ist. Seinen Entwicklungskoordinator leider auch nicht, der ist in Pajule, so dass ich nur einen Brief hinterlasse.

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Ein Welpe auf Abwegen

Mittwoch, 21. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Heute steht das Kitgum Infant Care Center auf dem Programm. Da Dr. Ojom mit im Vorstand des Kitgum Infant Care Center’s ist, fährt er mich die paar Meter dorthin. Das Center wurde 2002 gegründet, als zwei völlig unterernährte Kinder durch das WFP ins Krankenhaus kamen. Nachdem sie aufgepäppelt worden waren, hielt man es für besser, sie nicht mehr zurückzuschicken, da sie sehr schnell wieder in dem selben schlechten Zustand gewesen wären. (mehr…)

 

Hitze in Kitgum

Dienstag, 20. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Wir haben das Programm geändert und fahren heute schon nach Kitgum. Unter einer wilden Mischung aus Costa Ricanischer Musik, Erzählungen aus Kriegszeiten und viel Weltwissen schaukeln wir auf der frisch planierten Piste entlang an Kreuzen für im Krieg gestorbene Missionare, durch Camps an der Straße, die sich beinah aufgelöst haben. (mehr…)

 

Unterwegs nach Norden

Montag, 19. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Der "Flugplatz" hinter dem Krankenhaus.

Der "Flugplatz" hinter dem Krankenhaus.

Der Flieger kommt erst gegen 9.40 Uhr, das gibt Zeit für einen letzten Rundgang über das mir sehr lieb gewordene Krankenhausgelände. Noch ein Besuch bei den Drillingen, die schon zunehmen, ein letzter – fehlgeschlagener – Versuch, eine E-Mail zu verschicken und dann muss ich los.

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Ein italienisches Urgestein in Ostafrika

Sonntag, 18. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Um acht Uhr gibt es eine Messe mit einem sehr engagierten Chor plus anschließendem Kaffee und Aachener Printen. Dann nimmt Roberto Dr. Bruno und mich mit in die Baumschule und in die angrenzenden Plantagen. Es ist so schön zu sehen, was man mit ein wenig Bewässerung ausrichten kann. In den Ferien können die Schüler hierher kommen und etwas Geld verdienen.

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Ein Kraal ohne Tiere

Samstag, 17. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Eine Bewohnerin des Dorfes neben der Reisigmauer des Krals.

Eine Bewohnerin des Dorfes neben der Reisigmauer des Krals.

Heute morgen fahre ich mit Martin, dem Leiter des Community Health Departments, und seiner Kollegin in eines der Dörfer. Martin betreut insgesamt neun Gesundheitszentren, die durch ein Team von Krankenschwestern und Ärzten unterstützt werden. Unterwegs treffen wir viele Kinder mit Wasserkanistern, die oft weite Wege zu den rar gesäten Wasserstellen laufen.

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Ein vielversprechendes Krankenhaus

Freitag, 16. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Dank des Umzugs gestern musste ich heute nur noch um 05.30 Uhr aus dem Bett, unter die Dusche und dann ins Auto fallen. Nach einem kurzen Zwischenstop mit Frühstück kommen wir in Mbale an. Hier ist von dem sonst so grünen Uganda nicht mehr viel zu sehen. Es wird zunehmend trockener und man kann auf der einen Seite weit in die Savanne gucken, auf der anderen Seite fährt man lange am Mount Elgon vorbei. (mehr…)