Der Unterricht geht weiter

Auch wenn ihnen nach dem Erdbeben nicht viel geblieben ist, geben die Schwestern vom Institut Montfort in Port-au-Prince nicht auf. Abseits der Stadt haben sie begonnen, ihre Schule provisorisch wieder aufzubauen. Schon Anfang April soll der Unterricht für die Kinder in kleinen Klassenräumen aus Holz fortgesetzt werden. Übernachten werden die Schüler vorerst in Zelten. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Alles geplündert

Rund 450 gehörlose Kinder und Jugendliche wurden bis zum Erdbeben im Institut Montfort im Zentrum von Port-au-Prince betreut. Während alle Kinder wie durch ein Wunder unverletzt überlebten, wurde das Gebäude fast vollständig zerstört und anschließend geplündert. Die Diebe haben alles gestohlen. Selbst den Lastwagen haben sie komplett auseinander genommen, haben Reifen, Sitze und Lenkrad abmontiert. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Ein Zufluchtsort für Straßenkinder

Fröhlich schwingt Jaques auf der Schaukel. Der 10-Jährige kann sich nicht mehr daran erinnern, wie lange er schon auf der Straße lebt. Täglich kommt er ins Straßenkinderzentrum „Lakou“, um dort zu essen und mit seinen Freunden zu spielen. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Der Unterricht geht weiter

Auch nach dem Erdbeben geht der Unterricht weiter. Im Straßenkinderzentrum „Lakay“ können Jugendliche eine Ausbildung zum Schweißer, Schreiner, Elektriker oder Schneider machen. Seit dem Erdbeben übernachten alle Kinder und Jugendlichen in Zelten auf dem Schulhof. Der Unterricht wird ohne Strom abgehalten. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Alleine

Matthieu hat bei dem Erdbeben beide Eltern verloren. Jetzt ist der 14-Jährige ganz auf sich alleine gestellt. Vor dem Erdbeben ging er zur Schule, jetzt kann er den Schulbesuch nicht mehr bezahlen. Momentan lebt er im Straßenkinderzentrum der Salesianer Don Boscos. Die Ordensgemeinschaft hat sich schon vor dem Erdbeben um die Straßenkinder in Port-au-Prince gekümmert. Auf dem Schulhof steht seit dem Erdbeben ein großes Zelt in dem Matthieu und die anderen Kinder schlafen. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Spielzeug aus Müll

Haitis Strassenkinder sind kreativ: Wenn sie keine Spielzeuge haben, basteln sie sich welches aus Müll. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Strahlende Kinderaugen

Kinderkrippe des Straßenkinderprojekts „Lakou“ in Port-au-Prince: Freudestrahlend präsentieren die Jungen und Mädchen ihr Spielzeug. Schon bald nach dem Erdbeben haben die Salesianer Don Boscos ihre Arbeit wieder aufgenommen: Jugendliche und junge Erwachsene besuchen wieder Ausbildungskurse, ihre Kinder werden währenddessen in der Kinderkrippe betreut. Inzwischen sind auch das Jugendzentrum und der Spielplatz für die Kinder wieder geöffnet. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Nichts kann die Kinder einschüchtern

Provinzialhaus der Montafoner Pater: Nichts kann diese Kinder einschüchtern. Sie bleiben fröhlich und spielen. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Abriss und Wiederaufbau

Mit schwerem Gefährt reißen italienische Hilfskräfte die Überreste des Schulzentrums „Lakay“ ab. Noch hat die Regierung den Salesianern Don Boscos kein OK zum Wiederaufbau gegeben. Sie möchte verhindern, dass die Haitianer ihre Häuser mit schlechten Materialien wieder aufbauen. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk
Haus und Schule zerstört

Bruder Ramongue im Haus der Brüder, Fraternité de Beauséjour, in Léogane. Es wurde stark zerstört durch das Erdbeben, genau wie die Schule, auf die etwa 200 Kinder gingen. Gottseidank ist keines der Kinder getötet worden. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk