Witchcraft – Hexenkunst

Donnerstag, 31. Juli 2014 von Jana

Hier in Malawi sagen die Leute es gibt Hexerei. Die Menschen sind fest davon überzeugt, dass es Hexen gibt und die sind in der Regel immer böse. Dieser Glaube an Hexen ist so tief verwurzelt, dass selbst Menschen, die sehr gut gebildet sind und vielleicht sogar mal in Europa gelebt haben sich nicht davon freisprechen können. Mein Kollege antwortete mir auf die Frage, ob er an Hexen glaubt: „ Ich bin in einer Kultur aufgewachsen, wo man an solche Dinge glaubt und ich habe zuviele Dinge gesehen, die sich nur schwer erklären lassen. Natürlich findet man Beweise für seinen Glauben, wenn man nur danach sucht. Ich glaube nicht, dass jeder Mensch eine Hexe ist, aber ich glaube das es Hexen gibt. Ich glaube aber auch, dass ich stärker bin als jede Hexe und ich mich darum nicht fürchten muss.“

Eine Hexe kann jeder sein. Sowohl Mann als Frau, sowohl Kind als auch Erwachsener. In meiner täglichen Arbeit habe ich viel mit solchen Problemen der Hexerei zu kämpfen. Viele unserer Straßenkinder sind von ihren Familien verstoßen worden, weil sie angeblich jemanden verhext haben sollen. (Häufig werden sie für die Krankheit oder dem Tod von Familienangehörigen oder Nachbarn verantwortlich gemacht). Diese Kinder verlieren ihr Zuhause und häufig jegliche Unterstützung ihrer Familien. Diese Kinder landen auf der Straße und wenn sie Glück haben bei uns im Straßenkinderzentrum.

Häufig versuchen Dorfbewohner diese Kinder zu vergiften oder zu verjagen. Diese Kinder haben häufig Albträume und ihnen fällt es schwer Menschen zuvertrauen. Auch sind sie verunsichert, ob sie tatsächlich für den Tod ihrer Verwandten verantwortlich sind.

Dieser starke Glaube an Hexenkraft ist mir sehr fremd und mir tut es in der Seele weh, dass soviele Kinder unter diesem Glauben leiden müssen.

Mich macht es aber glücklich, dass wir diesen Kindern in unserem Zentrum helfen können.

 

Umweltbewusstsein

Dienstag, 01. Juli 2014 von Jana

Umweltschutz ist noch ein sehr neues Thema hier, aber nicht minder wichtig! Man würde glauben, dass in einer Kultur, in der die Menschen noch stark an Naturmedizin und „Bushdoctors“ glauben, die Natur noch geehrt wird. Leider nein.

Leider muss ich gestehen, dass man sich schon fast an den Anblick gewöhnt hat, aber jedes Mal wenn ich Touristen durch Lilongwe laufen sehe oder ich selbst Besuch bekam, wird mir wieder klar, wie schmutzig Lilongwe ist. Es gibt einen enormen Verbrauch an Plastiktüten. In den meisten Supermärkten sind Plastiktüten umsonst und man wird auch sehr komisch angeschaut, wenn man sagt, dass man um die eine Cola-Flasche die man gekauft hat, keine Plastiktüte haben möchte. Den Leuten ist nicht bewusst, dass Plastik Jahrtausende benötigt, um sich abzubauen und genauso wird damit umgegangen. Egal, ob es sich um eine Bananenschale oder um einen leeren Farbeimer handelt, Müll wird einfach vor die Haustüre geworfen. Ein Müllentsorgungssystem gibt es nicht und die übliche Müllentsorgung ist das Verbrennen am Abend. Das sorgt dafür, dass während wir in Deutschland recyceln und Mülltrennen was das Zeug hält, hier vom Bioabfall bis zu den alten Batterien alles im Vorgarten verbrannt wird – und das leider ohne Wahl. Kinder spielen im Müll und die Kleinen stecken leider auch einiges davon in den Mund. All dieser Müll sieht nicht nur unschön im Straßenbild aus, er verpestet auch die Böden – und das in einem Land, wo die Haupteinnahmequelle die Landwirtschaft ist.

Ich bin mir sicher, dass diese Verpestung einfach von Unwissenheit kommt. Es ist wichtig, dass ein Gespür entsteht und die Leute guten Ackerbau haben können und vor allem in einer sauberen Umgebung leben können.

Habt ihr Ideen, wie wir einen Weg daraus finden können?

 

Was ist Armut?

Sonntag, 01. Juni 2014 von Jana

„Ich bin in einem der am wenigsten entwickelten Ländern der Welt groß geworden, aber ich bin nicht arm. Für mich ist Armut eine einfache Entschuldigung für das Aufgeben meiner selbst“. Diesen Satz, den ein Freund zu mir sagte, fand ich sehr beeindrukt. Das Wort hat viel Einfluss auf uns. Ich habe während meiner Zeit hier in Malawi viele Leute getroffen, die mir gesagt haben „Weil ich arm bin, kann ich nicht…, aber du kannst, denn du bist reich.“ Natürlich sind finanzielle Notlagen niederschmetternd und demotivierend, aber sich nicht für seine Träume einzusetzen und wenigstens im kleinen etwas schaffen zuwollen, hat nichts mit arm oder reich zutun. Es ist die Gabe in seine eigenen Talente zu vertrauen und zu wissen wie man sie am besten einsetzt. Ich bewundere mehr den Jungen aus Malawi, der sich selbst aus Büchern und mit Hilfe seiner Begabung in Physik beigebracht hat ein Windrad zu bauen und nun seine Familie mit Strom versorgt (Buch: „Der Junge der den Wind einfing“), als den Menschen der zwar reich ist, aber trotzdem nichts aus seinen Talenten macht. Wie kann es sein, dass Gewalt, Suizid und Depression proportional zu dem Wohlergehen unseres Staates wächst, während in Malawi die ganze Hoffnung auf das liebe Geld gesetzt wird.  Wenn Geld wirklich glücklich macht, dann machen wir Deutschen irgendetwas falsch. Und wenn Armut einen Handlungsunfähig macht, dann kann ich mir nur schwer erklären, warum die malawische Bevölkerung auf die Straße geht, wenn bei ihren Wahlen betrogen wurde und warum ein kleiner Junge seine ganze Familie mit Strom versorgen konnte.
Geld regiert nur die Welt, solange es unsere Köpfe regiert. Solange wir daran glauben, dass „wir nicht können, weil wir arm sind.“ Das ist eine sehr schlechte Entschuldigung für ein mangelndes Einbringen seiner Gaben  in die Gesellschaft. Finde heraus wer du bist und was du kannst, keiner ist arm. Jeder hat seine Talente!

 

Tansania

Samstag, 01. März 2014 von Jana

Ich war für 3 Wochen in Tansania. Für genau 1 Woche in meinem Zwischenseminar, 1 Woche auf der Trauminsel Sansibar und nachdem Seminar im Norden Tansanias und im Wldlifereserve Ngorongoro Krater.

Da ich soviele Eindrücke hatte fällt mir berichten schwer, deswegen werde ich meine Eindrücke in Bildern wiedergeben:

Der Ngorongoro Krater

Sansibar und Dar es Salaam

Diese drei Wochen waren einfach ein Traum =)

 

Kulturaustausch

Mittwoch, 15. Januar 2014 von Jana

Im Shelter ist wieder Ruhe eingekehrt und es kommt einem schon fast zu ruhig vor. Momentan ist die Zeit, in der die Felder bestellt werden. Demnach werden alle Kinder zuhause gebraucht und es gibt nur sehr wenige Straßenkinder. Das bietet mir ein bisschen die Chance, mich mit meinen Kollegen etwas vertieft über die malawische Kultur auszutauschen und sie fangen auch an Fragen zu stellen.
Das Bild von Deutschland ist wirklich genauso realitätsfern wie das Bild, was die Europäer von den Afrikanern haben.
Zum Beispiel können sich die Leute nicht vorstellen, dass es arme Menschen gibt und wenn, dann wird davon ausgegangen, dass alle armen Menschen in Deutschland dunkelhäutig sind.
Auch Kriminalität, Krankheit und Ungerechtigkeit kann man sich in einem wohlhabenden Land wie Deutschland nicht vorstellen. Und die Tatsache, dass man in Deutschland immer pünktlich kommt (und dass das mit 30 Minuten Kulanz auch immer funktioniert!) ruft hier ungläubiges Lachen hervor.
Ich würde so gerne mal meine Kollegen mit nach Deutschland nehmen und ihnen unsere Kultur zeigen. So viele Dinge, die man sich nicht vorstellen kann, dass es wirklich funktioniert, würde ich ihnen mal gerne zeigen. Denn Dinge wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit oder auch einfach nur einen Hund erziehen (es gibt nicht eine spezielle Rasse in Europa, die man erziehen kann!) sind tatsächlich möglich.

Genauso bin ich mir aber auch sicher, dass ich, wenn ich zurückkomme, am liebsten die Leute aus Deutschland mal mit nach Afrika nehmen würde. Denn auch, wenn man es sich nur schwer vorstellen kann, aber auch ohne Busfahrplan kommt man an, ein Tag ohne fließend Wasser oder Strom ist wirklich kein Problem und vor allem hat man die nettesten Bekanntschaften, wenn man 3 Stunden auf seinen Bus mit gut gelaunten Menschen wartet.
Kulturaustausch ist so wichtig! Man muss einfach über den Horizont gucken, um wachsen zu können. Mit jedem Menschen, den man trifft, lernt man einfach dazu.
Ich bin mir sicher, dass ich nie müde werde diese Erfahrungen zu machen, denn sie bereichern das Leben!

Genauso sollten aber auch Menschen aus Entwicklungsländern die Möglichkeit bekommen, nach Europa zu kommen. Im Moment strömen die ganzen Europäer nach Afrika, aber die Bereitschaft, Afrikaner in Europa willkommen zu heißen, ist häufig doch noch eingeschränkt.

 

Weihnachten mal anders

Donnerstag, 26. Dezember 2013 von Jana

Weihnachten war nicht so einfach. In dieser Zeit vermisst man doch seine Familie ziemlich und auch die Weihnachtsstimmung kommt bei einem fehlenden Klimawechsel doch schwer (seit Oktober haben wir durchgehend ähnliche Temperaturen!).
Am 22. haben wir unser Haus ein bisschen geschmückt und auch ein paar Plätzchen gebacken, aber da die Leute hier ihre Häuser auch nicht schmücken können (ist zu teuer) und auch Kerzen ihre Romantik verloren haben, weil wir sie fast jeden Abend auf dem Tisch stehen haben, weil der Strom ausgefallen ist, konnten wir uns nur noch schwer in Weihnachtsstimmung versetzen.
Wir hatten ein bisschen erwartet, dass wir zu Weihnachten irgendwo eingeladen werden, aber wir haben keine Einladungen erhalten. Demnach sind wir am 24. abends in die Kirche gegangen und waren ganz erstaunt, dass sie nicht so gut besucht war wie in Deutschland (die Malawier sind eigentlich sehr starke Kirchgänger) und wir mit unserer Festtagskleidung ein bisschen overdressed waren. Uns wurde gesagt, dass eher am 25. gefeiert wird. Demnach sind wir dann abends tanzen gegangen und hatten sehr viel Spaß, auch wenn wir am Ende des Abends alle festgestellt haben, das wir beim Tanzen total vergessen hatten, dass Weihnachten ist.
Am 25. bin ich mit meinem Kirchenchor in die Kirche gegangen und wir haben zusammen gesungen. Das hat viel Spaß gemacht, auch wenn die Messe auch nicht anders war als ein Sonntagsgottesdienst und auch schlechter besucht. Mittags haben wir zur Feier des Tages in unserer WG deutsch gekocht. Es gab Spätzle, Hühnchen-Geschnetzeltes und grüne Bohnen. Das tat wirklich sehr gut.
Es war auf jeden Fall ein anderes Weihnachten als erwartet, aber es war wirklich ein schönes Fest.

 

Die Sache mit der Freundschaft

Mittwoch, 25. Dezember 2013 von Jana

Hier in Malawi ist es sehr schwer, malawische Freundschaften zu knüpfen. Unser Freundeskreis besteht aus internationalen Freiwilligen, aber keinen einzigem Malawier. Mir fällt es sehr schwer, Freundschaften zu knüpfen, weil es auf der einen Seite das typische Verabreden nicht gibt. Verabredungen werden immer als sehr offen angesehen und meistens nicht eingehalten. Wenn jemand sich nicht mit dir treffen kann, wird es dir nicht gesagt, denn das würde als unehrlich angesehen werden. So kam es schon vor, dass wir mit einem Kollegen von Lisa und Valeria auf den Markt gegangen sind um Lebensmittel zu kaufen, dass wir gemeinsam kochen können und er nur noch kurz nach Hause gehen wollte um sich zu duschen und dann gar nicht mehr kommt. Solche Ereignisse tun uns sehr weh und mit dieser Höflichkeit können wir nur sehr schwer umgehen.
Die Frauen sind sehr zurückhaltend und sprechen kaum mit uns. Viele Frauen treffen sich überwiegend mit ihren Schwestern und Verwandten zum Quatschen, haben ein sehr schlechtes Englisch und sind sehr schwer für uns zu erreichen.
Ob es Freundschaft zwischen Mann und Frau gibt, da bin ich mir nicht sicher. Ich glaube zwischen Malawiern gibt es das auf eine gewisse Weise, aber wenn ich mich mit männlichen Bekannten treffe, wird sehr viel über diese Männer gelästert. Denn ihnen wird sofort unterstellt, dass sie mich nur benutzen würden, um durch mich nach Europa zu kommen.
Ich muss ehrlich gestehen, in mir herrscht eine totale Unsicherheit, wie man hier eine Freundschaft führt in Malawi. Wenn man sich nicht verabredet, wie kann man sich denn dann treffen?
Wenn jeder einen beobachtet, mit wem und wo man sich trifft und einem nur eine Freundschaft mit Hintergründen unterstellt wird, wie soll eine Freundschaft wachsen?
Sich nur in einem internationalen Freundeskreis ganz ohne malawische Freunde zu bewegen, befriedigt mein Interesse an einem kulturellen Austausch nicht!
Seit drei Wochen bin ich jetzt Mitglied in dem Kirchenchor von meinen zwei Kollegen Yohane und Cosmas. Ich hoffe, dass ich dort vielleicht malawische Freunde finden kann oder zumindest den Weg lernen kann, wie man eine Freundschaft hier führt.
Wenn ihr Tipps habt, immer her damit 😉

Unser Freund Mbenne aus Blantyre

Unser Gast Mbenne

 

Vorbereitungen Weihnachtsfest

Mittwoch, 25. Dezember 2013 von Jana

Selbst in Malawi hatte ich Weihnachtsstress. Denn die Kinder, die mit Tikondanes Unterstützung auf ein Internat dürfen, kommen in den Weihnachtsferien für eine Woche in unsere Unterkunft, bevor sie zu ihren Verwandten aufbrechen. Plötzlich war unsere Unterkunft statt mit den 15 Kindern mit 50 Kindern gefüllt und die wollten natürlich auch beschäftigt werden.
In den ersten zwei Tagen haben die Kinder unterschiedliche Workshops zum Thema „Pubertät“ (für die Kleineren) und „Entscheidungen treffen“ (für die Älteren) bekommen. In den Workshops wurden ihnen viele Fragen beantwortet über Sexualität und Liebe. Denn solche Themen sind hier ein großes Tabu und werden in Schule und auch in der Familie nur sehr oberflächlich besprochen.
Nach dem Workshop fingen unsere Proben für unser großes Weihnachtsevent an. Ich habe mit einer Gruppe „When I’m gone“ den Cupsong von Pitch-Perfect einstudiert.
Außerdem habe ich noch bei dem Chimtali-Tanz (traditioneller Tanz der malawischen Frauen) mitgemacht.
Als wir dann nach einer Woche endlich das große Weihnachtsevent hatten, waren die Kinder richtig nervös. Da wurden alle quirligen Kinder plötzlich sehr konzentriert. Unsere Weihnachtsfeier haben wir in einem Distrikt von Lilongwe gemacht, aus dem sehr viele Kinder tagsüber in die Stadt kommen, um zu betteln. Es waren sehr viele wichtige Leute eingeladen und mit malawischer Gelassenheit haben wir den Start unseres Weihnachtsevents um 3,5 Stunden verschoben, da diese wichtigen Leute (Politiker, Chiefs,…) nicht pünktlich erschienen sind.
Es war wirklich sehr bewundernswert, wie lange unsere Gäste mit uns gewartet haben.
Die Kinder haben ihr Programm vorgeführt und ich habe mir sehr viel Anerkennung verschafft, als ich Chimtali getanzt habe. Denn hier gibt es das Vorurteil, dass Europäer überhaupt nicht tanzen können. (In unserer Unterkunft haben sich alle Kinder hingesetzt und mir erstaunt zugeguckt, als ich zum ersten Mal mit ihnen getanzt habe!)
Leider konnten wir das Programm nicht komplett beenden, weil es angefangen hat zu regnen. Der Regen hier ist nicht mit deutschem Regen vergleichbar. Hier ist für kurze Zeit wirklich alles überflutet und das ganze Stadtleben lahmgelegt.

Solche Bilder will man doch von Freiwilligen sehen ;)

Solche Bilder will man doch von Freiwilligen sehen 😉

viele Kinder kommen um unser Event zusehen

viele Kinder kommen um unser Event zusehen

der traditionelle Tanz der Männer Gule Wamkulu

der traditionelle Tanz der Männer Gule Wamkulu

Ich tanze den traditionellen Frauentanz Chimtali (in meiner nchetenje)

Ich tanze den traditionellen Frauentanz Chimtali (in meiner nchetenje)

 

Krank

Mittwoch, 20. November 2013 von Jana

Jetzt bin ich schon zwei Wochen richtig krank. Im Grunde schon fast einen Monat, wenn man die eine Woche wo es mir zwischendurch mal besser ging nicht mitzählt. Hier in Malawi habe ich einfach ein Immunsystem wie ein Neugeborenes. Alle Krankheiten und Bakterien sind meinem Körper ganz neu und ich habe mir einfach eine schlimme Infektion eingefangen – vermutet man. Denn wirkliche Laboruntersuchungen kann man hier nicht machen, die würden Monate dauern und führen meistens zu keinem Ergebnis. Demnach habe ich meine erste Dosis Antibiotika vor einem Monat genommen, aber die hat leider nicht geholfen, deswegen stehe ich jetzt unter stärkeren Antibiotika für diese Woche. Ich bin wirklich neben der Spur, war seit zwei Wochen nicht mehr arbeiten und schlafe den ganzen Tag. Bei dieser Hitze nicht unbedingt schön. Gerade wenn man so richtig krank ist vermisst man sein Zuhause. Die liebe Mama, die einem eine leckere Hühnerbrühe kocht, den dicken Kater, der einem mit seinem Schnurren die Gedanken an die Krankheit vertreibt und den süßen Freund, der einfach immer wenn ich krank war, alles gegeben hat, damit ich möglichst schnell wieder gesund werde. Da war krank sein fast zu schön, um wieder gesund zu werden.

Ich hoffe ich werde bald wieder gesund und um das mal klarzustellen: Meine Mitbewohnerinnen Lisa und Valeria kümmern sich auch super süß um mich und die Ärzte (meistens Holländer) hier in Malawi sind wirklich ganz klasse. Also ich bin gut versorgt, nur mein Freund, die Kater und meine Mama fehlen.

PS: Nein, ich habe keine Malaria 😛

 

Fröhnt dem Westen :P

Sonntag, 10. November 2013 von Jana

Manchmal tut es ganz gut, mal so richtig Europäer zu sein. Nach dem ganzen Anpassen an eine fremde Kultur muss man mal so richtig Deutsch sein. Das haben wir vor einiger Zeit mal richtig mit vier anderen deutschen Freiwilligen ausgelebt. Natürlich ist die Hauptstadt Lilongwe der beste Ort um sein dekadentes Leben nochmal aufleben zulassen.

Aber seht selbst:

Dicke Pizza

Dicke Pizza Raphael mit dickem Eis 🙂 Unser Supermarkt =) Spätzle mit Rinderbraten - Danke an unseren Schwaben 🙂