Sie schlafen in Zelten

Samstag, 06. März 2010 von Alice Smeets

Beim Mittagessen im Don-Bosco-Zentrum "Lakou", einem Hilfsprojekt des Kindermissionswerks in Haiti. Hier können Straßenkinder hinkommen, den Tag verbringen, spielen und essen. Nach der Katastrophe sind es mehr geworden: Viele haben beim Erdbeben ihre Familie und ihr Haus verloren. Nachts schlafen die Kinder in einem Zelt auf dem Schulhof. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk

Beim Mittagessen im Don-Bosco-Zentrum "Lakou", einem Hilfsprojekt des Kindermissionswerks in Haiti. Hier können Straßenkinder hinkommen, den Tag verbringen, spielen und essen. Nach der Katastrophe sind es mehr geworden: Viele haben beim Erdbeben ihre Familie und ihr Haus verloren. Nachts schlafen die Kinder in einem Zelt auf dem Schulhof. Foto: Alice Smeets/Kindermissionswerk

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Eine tolle Show!

Donnerstag, 31. Dezember 2009 von Svenja Gabriel

Hallo!
Vor zwei Wochen war im ZipZap Zelt die gemeinsame Show mit den Kindern aus dem Projekt “Zweite Chance”. Die Kinder dieses Projekts sind mit dem Aidsvirus infiziert und ZipZap hat mit ihnen zusammen eine super Show aufgebaut.

Die Show von ZipZap

Die Show von ZipZap

Der Eintritt war frei und es war so schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder auf der Bühne hatten. Die Trainer hatten mit ihnen Tänze geübt, Jonglieren und einfache Pyramiden. Für dieses Jahr ist das Projekt zu Ende – aber ZipZap hofft, dass es nächstes Jahr weitergeführt werden kann.

Seid gestern finden an der V&A Waterfront bis zum 31.12. täglich Shows statt, in denen ein sehr großer Teil der kompletten ZipZap-Show gezeigt wird. Die Aufführungen gehören zum Aqua Festival und finden auf einer schwimmenden Bühne statt. Einige  Nummern wurden ein wenig umgeformt, sodass jetzt Kostüm oder Musik zum Thema Wasser passen.

So gibt es Lieder wie zum Beispiel “Unter the Sea” zur Nummer mit dem Dreiertrapez  oder beim “Chinese Poles”-Act tragen die Jungs Piratenkostüme. Die Show ist einfach nur super!

 

Akrobatik beim Schulfest und springende Wale

Montag, 02. November 2009 von Svenja Gabriel

Wow - dieser Monat war keineswegs langweilig!
Aber von vorne…

Svenjas Mutter (links) und ihr Bruder

Svenjas Mutter (links) und ihr Bruder

Anfang Oktober waren zwei Wochen Ferien. In dieser Zeit hatten wir jeden Tag von elf bis vier Uhr Training im Zirkus. Ein paar von uns haben mit Francis, einem Trainer aus Kanada, täglich “hand to hand” und weitere Partnerakrobatik trainiert (bei “hand to hand” wird auf den Händen des Partners Handstand gemacht). Francis ist leider Ende Oktober wieder nach Hause geflogen, aber wir wollen gerne weiter trainieren und versuchen, eine ganze “hand to hand”-Aufführung zu gestalten.

Am 10. Oktober ist meine Familie aus Deutschland gekommen. Es war schön, meine Mama, meinen Papa und meinen Bruder wiederzusehen und sozusagen ein Stück Heimat hier zu haben. Vier Tage später fand das Schulfest unserer Camps Bay High School statt. Es war ein supertoller Abend  - Langeweile kam da überhaupt nicht auf. Der Theater-Abschlusskurs hat zwei Stücke aufgeführt und die Schulband Marimba hat gespielt. Vier Freunde von mir machen in der Band mit.

Eigene Aufführung auf dem Schulfest

Svenjas Bruder Nico, daneben Lungelo und Spuko aus Zip Zap, ihr Gastvater und ein Mädchen aus Frankreich, das auch für 3 Monate im Zirkus ist.

Svenjas Bruder Nico, daneben Lungelo und Spuko aus Zip Zap, ihr Gastvater und ein Mädchen aus Frankreich, das auch für 3 Monate im Zirkus ist.

Auch meine beste Freundin Lorraine und ich haben etwas zum Fest beigetragen: Wir haben eine Tuchnummer für diesen Abend trainiert und es lief auch ganz gut. Als Begleitmusik für unsere Aufführung hatten wir uns das Lied “To love you more” von Celine Dion ausgesucht. Ich glaube das Programm hat den Zuschauern gefallen.

Alle Schüler waren da, viele mit Familie, weil auch die besten Zehn der jeweiligen Stufen und die neuen Schulsprecher genannt wurden. Nach der  Rede des Hauptschulsprechers haben wir unser Schullied gesungen und der Schulleiter hat noch eine kurze Rede gehalten. Dann war ein wirklich sehr toller Abend schon wieder vorbei - wir haben noch lange darüber geredet!

Springende Wale und Langeweile im Krankenhaus

Die Wale sind immer wieder kurz aufgetaucht - als ob sie spielen wollten.

Die Wale sind immer wieder kurz aufgetaucht - als ob sie spielen wollten.

Eine Woche später ist dann etwas nicht so Schönes passiert. Ich war mit meiner Familie und meinem Gastvater auf einem wirklich tollen Tagestrip, wir haben in Hermanus so viele springende Wale gesehen - das war unglaublich. Für mich war es die zweite Safari und es war wieder genauso beeindruckend wie die erste. Auf dem Rückweg nach Hause habe ich mich schon nicht so gut gefühlt und am nächsten Tag stellte der Arzt dann fest, dass mein Blinddarm entzündet war. Also ab ins Krankenhaus.

Es war meine erste Operation und es war einfach nur sehr langweilig, den ganzen Tag nichts machen zu dürfen. Am ersten Abend haben mich aber Freunde aus dem Zirkus besucht. Nach drei Tagen durfte ich aber schon wieder nach Hause, meine Familie ist dann auch leider schon wieder nach Deutschland zurückgeflogen. Die zwei Wochen, in denen sie zu Besuch waren, sind doch ziemlich kurz gewesen. Aber im Dezember, genauer gesagt am Heiligen Abend, kommen sie ja schon wieder. Was für ein schönes Weihnachtsgeschenk!

Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich jetzt wieder Sport machen darf. Zwar noch nicht das volle Programm, aber eins klappt schon wieder gut: der Handstand!

 

Gen Heimat

Sonntag, 25. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Heute ist Zeit, noch einen Antrag zu besprechen, mich von allen im National Seminary zu verabschieden und an den Viktoriasee zu fahren. Fr. Darius hat dafür einen besonders schönen Fleck ausgesucht. Leider ist genau dieser Ort auch nach wie vor von einigen wichtigen Konferenzteilnehmern bevölkert, sodass auf dem See ein Sicherheitsboot patrouilliert und auch ansonsten recht viel Sicherheit präsent ist. (mehr…)

 

Unerwartete Verzögerungen

Samstag, 24. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Bei einem frühen Frühstück besprechen Fr. Tonino und ich die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit mit der Diözese. Über viele Jahre hinweg war er der pastorale Koordinator der Diözese und sein Nachfolger bespricht sich noch immer mit ihm. Außerdem treffen sich jährlich im November alle Gemeindepfarrer plus ein Vertreter der Männer und eine Vertreterin der Frauen pro Gemeinde. (mehr…)

 

Kinderradio auf Afrikanisch

Freitag, 23. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Der Tag fängt früh an, damit ich die Radiostation besichtigen kann, bevor das wöchentliche Treffen aller Mitarbeiter um 9.30 Uhr stattfindet. Nach dem Vergleich verschiedener Krankenhäuser und –stationen bin ich so manche Qualitätsunterschiede gewöhnt, aber so eine angenehme Überraschung hatte ich nun doch nicht erwartet. Während andere Radiostationen hier sowohl mit gravierenden technischen als auch inhaltlichen Mängeln zu kämpfen haben, hat sich hier das große Engagement verschiedener Geber wirklich ausgezahlt. Die Mischung aus gutem technischem Equipment und entsprechend ausgebildetem Personal ist gelungen. Darüber hinaus fühlt man hier einen wirklich überzeugenden Teamgeist gepaart mit sehr viel Stolz auf das, was bisher geleistet wurde. (mehr…)

 

Paviane, eine Radiostation und das Problem mit dem Strom

Donnerstag, 22. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Wir fahren in die Stadt, damit ich erstens das Postamt, zweitens den Markt und drittens die Kathedrale sehe. Bischof Franzelli werde ich leider nicht treffen, da er zur afrikanischen Synode nach Rom gereist ist. Seinen Entwicklungskoordinator leider auch nicht, der ist in Pajule, so dass ich nur einen Brief hinterlasse.

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Ein Welpe auf Abwegen

Mittwoch, 21. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Heute steht das Kitgum Infant Care Center auf dem Programm. Da Dr. Ojom mit im Vorstand des Kitgum Infant Care Center’s ist, fährt er mich die paar Meter dorthin. Das Center wurde 2002 gegründet, als zwei völlig unterernährte Kinder durch das WFP ins Krankenhaus kamen. Nachdem sie aufgepäppelt worden waren, hielt man es für besser, sie nicht mehr zurückzuschicken, da sie sehr schnell wieder in dem selben schlechten Zustand gewesen wären. (mehr…)

 

Hitze in Kitgum

Dienstag, 20. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Wir haben das Programm geändert und fahren heute schon nach Kitgum. Unter einer wilden Mischung aus Costa Ricanischer Musik, Erzählungen aus Kriegszeiten und viel Weltwissen schaukeln wir auf der frisch planierten Piste entlang an Kreuzen für im Krieg gestorbene Missionare, durch Camps an der Straße, die sich beinah aufgelöst haben. (mehr…)

 

Unterwegs nach Norden

Montag, 19. Oktober 2009 von Stefanie Frels

Der "Flugplatz" hinter dem Krankenhaus.

Der "Flugplatz" hinter dem Krankenhaus.

Der Flieger kommt erst gegen 9.40 Uhr, das gibt Zeit für einen letzten Rundgang über das mir sehr lieb gewordene Krankenhausgelände. Noch ein Besuch bei den Drillingen, die schon zunehmen, ein letzter – fehlgeschlagener – Versuch, eine E-Mail zu verschicken und dann muss ich los.

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