Das Tor zum Leben
Heute stand für uns Sternsinger ein Besuch in einem Hilfsprojekt auf dem Programm. Das Rehabilitationszentrum Lifegate wird schon lange von den Sternsingern unterstützt. Hier bekommen Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung aus dem Westjordanland die Förderung und Anerkennung, die sie für ein würdiges und möglichst selbstständiges Leben benötigen.
Der Leiter von Lifegate, Burghard Schunkert, hat uns sehr herzlich empfangen und wir starteten direkt mit einer Führung durch die Einrichtung. Aufgrund des Ramadans waren zwar weniger Jugendliche da als an normalen Tagen, aber alle Auszubildenden, die anwesend waren, haben uns ebenso freundlich empfangen und wir durften so ganz praktisch erleben, wie die “arabische Welt” mit dem Thema Behinderung umgeht.
Nach diesem spannenden Kennenlernen und dem wirklich interessantem Einblick durften die Sternsinger anschließend selbst zusammen mit den Jugendlichen arbeiten. Während dieser gemeinsamen Arbeit entstanden für alle Sternsinger wunderschöne Andenken aus Olivenholz. An der Stichsäge, an der Schleifmaschine, beim Kleben oder Polieren – alle Sternsinger und die Auszubildenden von Lifegate waren stolz auf das gemeinsam erreichte Ergebnis.
Die Besichtigung der Baustelle des neuen Lifegate-Gebäudes rundete unseren Besuch ab. Hier soll in naher Zukunft das gesamte Projekt mit allen Bereichen einziehen. Wir Sternsinger freuen uns zusammen mit den Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern über eine neue und moderne Einrichtung, in der endlich genügend Platz ist.
Nach dem Weg fragen
Nach dem Aufenthalt am Toten Meer haben wir uns wieder auf unseren Weg konzentriert und sind wie die Heiligen Drei Könige nach Jerusalem hinaufgezogen (eigentlich sind wir gefahren, denn von minus 417 Meter am Toten Meer bis auf ca. 700 Meter in Jerusalem ist es ein steiler und langer Weg).
Hier haben wir symbolisch bei Herodes nach dem Weg gefragt und einen ersten Blick auf die Heilige Stadt geworfen. Mit der richtigen Information, wo denn der neue König geboren wurde, fuhren wir nach Bethlehem. Als Gäste des griechisch-katholischen Patriarchates haben wir unseren ersten Abend in dieser so für uns so bedeutsamen Stadt verbracht. Während eines leckeren arabischen Abendessens lernten wir Ibrahim, unseren Reiseführer für Bethlehem, kennen.
Masada und das tote Meer
Die Nacht in der Wüste endete für uns mit dem Krähen des Hahnes und mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über der Negev Wüste, den wir direkt aus unserem Schlafsack beobachten durften. Vollendet wurde dieses einmalige Erlebnis durch einen arabischen Tee von der Feuerstelle.
Nach dem Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung von unseren beduinischen Gastgebern begaben wir uns wieder auf den Weg der Heiligen Drei Könige in Richtung Masada. Oben auf der Felsenfestung haben wir, neben vielen anderen Erzählungen bis zur aktuellen Geschichte, vor allen den für unsere Pilgerfahrt wichtigen Herrscher Herodes den Großen kennengelernt. Bei über 38 Grad Temperatur haben wir uns aber auch gefragt, warum Herodes in seinem Palast auf dem Berg ein beheiztes, römisches Bad errichtet hat.
Besonders stolz bin ich auf unsere Sternsingergruppe, dass wir nach den Anstrengungen während der letzten beiden Tage nun auch gemeinsam diesen Aufstieg in der sengenden Hitze auf uns genommen haben. Belohnt wurden wir alle mit einem phänomenalen Ausblick über das Tote Meer und der Gewissheit, dort bald baden gehen zu können.
Die gute Nachricht
Nach einer Fußwanderung durch die Wüste und einem abschließenden Aufstieg aus einem Wadi erreichten wir unseren neuen Gastgeber, eine Beduinenfamilie in der Nähe von Mitzpe Ramon. Für eine Nacht durften wir hier die traditionelle beduinische Gastfreundschaft erfahren. Abseits von allen äußeren Entwicklungen (zum Glück erfuhren wir kurz vorher von der Entspannung an der Grenze zu Ägypten) herrschte im Dorf pure Freude.
Nicht etwa unsere Ankunft, sondern die Geburt eines Esels war im gesamten Gebiet dieser Familie das Freudenereignis: die gute Nachricht des Tages. Auf Wunsch einiger wurde das Familienoberhaupt des Stammes überzeugt, den Esel nach einem Sternsinger unserer Gruppe zu benennen.
Nach der Dämmerung haben alle die Gelegenheit genutzt, im großen Familienzelt etwas über das Leben in der Wüste und die Traditionen der Beduinen zu lernen.
Das Wüstenschiff
Die Karawanen in vergangenen Zeiten haben mit bis zu 1000 Kamelen gleichzeitig die lebensfeindlichen Wüsten durchquert. Da es leider nicht möglich war, für jeden Sternsinger ein Kamel als Wüstenschiff zu besorgen, wurde uns als Ersatz ein besonderes, größeres Wüstenschiff geschenkt: Mit einem umgebauten Off-Road-LKW haben wir alle zusammen unser erstes Quartier verlassen und den Weg der alten und berühmten Weihrauchstraße erkundet.
Viele Kilometer sind wir mit unserem Wüstenschiff gefahren. Über Stock und Stein, durch trockene Flussbetten und vorbei an alten Karawansereien, die wir natürlich auch ausgiebig besichtigt haben, sind wir bis zum Ramon-Krater gefahren. Unseren Weg dahin mussten wir uns teilweise aber auch erarbeiten. So passierte es, dass 20 Sternsinger mitten in der Wüste mit Straßenbauarbeiten beschäftigt waren und mit einigen hundert Kilo an Steinen die Straße aufgefüllt haben.

Mit vielen Steinen präparieren die Sternsinger die Straße, damit sie ihre Reise im Wüstenschiff fortsetzen können.
Der Ramon-Krater - der größte Erosionskrater der Welt - sollte für die nächsten beiden Nächte unsere Heimat sein. Kleinere und größere Wanderungen haben diese Tage begleitet. Wir haben nachgespürt, wie anstrengend eine Reise durch die Wüste sein kann und haben uns selbst gefragt, ob wir auf der Suche nach dem neuen König diese Strapazen auf uns nehmen würden. Diese Grenzerfahrungen haben uns als Gruppe gestärkt und die Rast im Beduinenzelt zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.
In unserem ersten Camp in der Wüste haben wir Sternsinger ganz hautnah erleben dürfen, welch wunderbare Gabe die Heiligen Drei Könige von Gott geschenkt bekommen haben. Denn nach den Überlieferungen waren sie auch Sterndeuter. Erst als das Licht im Camp gelöscht wurde, konnte die unendliche Pracht der Sterne auf uns wirken und wir erkannten die Anziehung des Sterns auf die Sterndeuter und konnten und den Drang fühlen, dem Stern zu folgen.
Ankommen!
Unser erster Tag sollte ruhig beginnen, denn Pilgern heißt mit allen Sinnen unterwegs zu sein und es braucht eine gewisse Ruhe und Zeit, diese zu sammeln. So hatte Georg, unser israelischer Reiseleiter, direkt eine schöne Überraschung für uns. Unser erstes Ziel war der Strand von Aschdod, eine Hafenstadt südlich von Tel Aviv. Hier erwarteten uns die ersten Sonnenstrahlen des Tages und ein leckeres Frühstück. Die fröhliche Stimmung und das Kennenlernen wurde jedoch leider plötzlich und für alle unerwartet unterbrochen.
Laute Sirenen. Menschen verlassen das Wasser. Der Bademeister ruft etwas und wir verstehen dank Georg schnell: Es sind Raketen aus dem Gaza Streifen unterwegs. Kurz danach hören wir einen lauten Knall. Die Sirenen gehen aus und alle gehen wieder an den Strand zurück, als wäre nie etwas geschehen. Wir hingegen beschließen, dass es sicherer ist, den Strand früher als geplant zu verlassen. Wir fahren auf einer anderen, sicheren Route Richtung Süden.
In Lotan, unserer ersten Station, werden wir herzlich empfangen und nutzen den Rest des Tages, um uns besser kennen zu lernen und uns auf die Fahrt einzustimmen. Der Pool und schöne Schattenplätze bieten uns dafür die richtige Atmosphäre. Abgerundet wird unser erster Tag mit einer schönen Erfahrung. Wir dürfen die Gastfreundschaft der Kibbuzbewohner erfahren. Das gemeinsame Brotbrechen zum Sabbatbeginn gibt uns einen guten Einblick in die jüdische Tradition und wir fühlen uns sehr willkommen.
Ein goldener Stern im Flugzeug
Heute ist es soweit. Zusammen mit 19 Sternsingern aus ganz Deutschland mache ich mich auf den Weg ins Heilige Land. Dabei werden wir aber nicht auf den üblichen Routen der Pilger unterwegs sein, sondern auf den Spuren der Heiligen Drei Könige. Der Weg beginnt also im Süden des Landes und führt schließlich nach Bethlehem selbst. Angeknüpft an die Legende vom vierten König folgen wir anschließend den Spuren Jesu Christi im Heiligen Land. Dabei wollen wir nicht nur suchen, sondern ganz in seiner Nachfolge lebendige Begegnungen mit Projektpartnern der Sternsinger gestalten.
Der Abreisetag und das erste Treffen unserer Gruppe wurde überschattet von den Nachrichten über einen Anschlag im Süden von Israel. Ein Telefonat mit unserem israelischen Reiseleiter und den Behörden vor Ort konnte uns zum Glück alle beruhigen. Wir werden diese Orte nicht besuchen und auch weiterhin steht unser Reiseleiter in Kontakt mit lokalen Behörden und der Polizei. Sollte in unserer Nähe ein Problem auftreten, werden wir um der Sicherheit Willen das Programm oder die Reiseroute entsprechend ändern.
Während der Sicherheitskontrolle sind die Sternsinger aufgefallen. Natürlich kennt jeder die Sternsinger, aber warum muss ein goldener Stern mit ins Flugzeug? War Jesus nicht der vierte König? Wie geht das eigentlich mit der Sternsingeraktion? Muss man da Mitglied sein? Könnt ihr ein Sternsingerlied singen? Hat das was mit Kirche zu tun?
Diesen ersten Test haben wir alle bestanden und wir freuen uns, dass wir schon am Flughafen bei der Kontrolle Werbung für die Sternsinger machen durften. Jetzt freuen wir uns auf den Abflug.
Warten…
Unser Flieger von Mwanza nach Dar es Salaam wird zwei Stunden später starten, der Anschlussflug am nächsten Morgen, der uns nach Mtwara bringen soll, ganze fünf Stunden später. Da diese Verspätungen nicht angesagt werden und es auch keinerlei Auskunft darüber gibt, wann mit dem Abflug zu rechnen sei, tun wir das, was augenscheinlich alle hier sehr oft tun: warten.
Wir nutzen die Zeit für den nächsten Blogbeitrag, den Reisebericht für die Kollegen, die Vorbereitung auf das nächste Projekt, oder um einfach mal Pause machen, zu lesen oder zu quatschen.
Irgendwann ist aber alles erledigt und das Warten wird doch lang. Ich gehe spazieren und ärgere mich, wie viel wertvolle Zeit verloren geht, nur um weitere fünf Minuten später zu merken, wie sinnlos der Ärger ist – ändern kann ich eh nichts. Irgendwann werde ich ruhig und akzeptiere die Antwort der Dame am Infostand auf meine Frage, wann das Flugzeug denn nun startet: „Wenn es angekommen ist und wieder startbereit ist!“
Ich lehne mich zurück und bin ein wenig neidisch auf viele der Menschen, die ich in den letzten Tagen kennenlernen durfte. Viele nehmen stressige oder sogar schlimme Situationen mit einer Gelassenheit hin, die ich nur beneiden kann. Sie bleiben entspannt und können sich am Ende sogar über das Bonbon freuen, das sie beim Einsteigen in das fünf Stunden verspätete Flugzeug bekommen!
Hoher Besuch in Nyangao
Heute morgen fahren wir nach Nyangao ins St.-Walburg-Krankenhaus. Der tansanische Präsident auch, aber dazu später… Es geht vorbei an abgeernteten Cashewnussbäumen, dem Hauptexportprodukt des Südens, und über Umleitungen und Behelfsbrücken. Vor einigen Jahren hat es hier große Überschwemmungen und einen massiven Erdrutsch gegeben, der Brücken, Straßen und Häuser mit sich gerissen hat. Seit mehr als zehn Jahren wird an der Strecke gearbeitet.
Auf dem großen Fußball- und Aufmarschfeld von Nyangao laufen die letzten Vorbereitungen für eine Wahlparty. Die Schwestern im Krankenhaus mussten eigens ihre Haushaltsschule putzen und neu anstreichen, denn ursprünglich sollte heute der Präsident hier zu Mittag essen. Das Essen wurde inzwischen zwar wieder abgesagt, aber alle freuen sich über das gelungene Werk. Schwester Raphaela zeigt uns mit Stolz „ihr“ Krankenhaus. Ihre langjährige Wirkungsstätte macht einen angenehm sauberen und „luftigen“ Eindruck. Oberhalb des Ortes nicht zu eng von Bäumen umgeben sind die Räume hell und die Atmosphäre angenehm.

Der siebenjährige Bakari wird nach dem Sturz von einer Kokospalme im St.-Walburg-Krankenhaus behandelt.
Die Ambulanz und die „Under 5 Clinic“ – die Station für unter Fünfjährige – ist heute relativ leer, denn die meisten wollen den Präsidenten sehen. In der Kinderabteilung liegen überwiegend Kinder mit Malaria oder Knochenbrüchen. So auch der siebenjährige Bakari. Er ist von einer Kokospalme gefallen. Dabei hat er sich nicht nur Arm und Bein gebrochen, sondern auch einen Zahn verloren. Aber er lacht schon wieder und mit ihm das gesamte Krankenzimmer. Auch auf der Neugeborenenstation haben alle gute Laune: junge Mütter – viele von ihnen mit ihrem erstem Baby – werden von Müttern oder Tanten betreut. Auch aus dem nahen Mozambique kommen viele Menschen hierher, um eine gute medizinische Behandlung zu bekommen.
Abschließend machen wir einen Besuch bei Bruder Hugo, einem Benediktinerpater und gleichzeitig Gemeindepriester. Er muss heute sein Klo für den Präsidenten bereithalten, sieht das aber zum Glück so gelassen, dass er uns den nächstgelegenen Kindergarten zeigt, der durch Sternsingergelder unterstützt wird. Inzwischen können wir den Präsidentenhubschrauber hören, aber da sich keine Menschenmenge bergauf bewegt, sieht sich Bruder Hugo auch nicht genötigt, den Empfang im Kindergarten abzubrechen. Es wird gesungen, getanzt und Wissen abgefragt.
In den meisten Kindergärten in Tansania gibt es vormittags eine Breimahlzeit, „Uji“ genannt. Der Unterricht findet von 8-12 Uhr statt. Die Gebühren belaufen sich auf umgerechnet 15 Euro jährlich und jedes Kind sollte eine Uniform haben, häufig die einzigen ordentlichen Anziehsachen des Kindes. Eine gut bezahlte Kindergärtnerin verdient ca. 120.000 tansanische Shilling, das sind derzeit rund 60 Euro.
Zurück im Pfarrhaus dürfen wir noch einmal die Toilette benutzen, der Präsident muss zuerst noch seine Ansprache beenden und Grapefruits aus Bruder Hugos Garten essen. Wir umfahren das Präsidentenereignis weiträumig, um möglichst schnell wieder nach Ndanda zu kommen.
Eine Million Schulhefte
Was wir gestern nur im Dunkeln erahnen konnten, stellt sich heute morgen sehr beeindruckend dar. Die 100 Jahre alte Abtei führt ein beinah autarkes Leben. Das Quellwasser vom Makonde-Plateau wird so kanalisiert, dass es mittels einer Turbine Trinkwasser für die gesamte Abtei und alle umliegenden Dörfer gibt. Neben Land- und Viehwirtschaft gibt es hier auch ausbildende Betriebe: eine Metallverarbeitungswerkstatt, eine Schreinerei und eine Druckerei, die vom Kindermissionswerk unterstützt werden. Hier werden jedes Jahr rund eine Million Schulhefte hergestellt. Durch Großaufträge der Regierung und verschiedener Institutionen kann unser Projektpartner, Bruder Markus, die Kosten für Bücher und Schulhefte gering halten. Unter Beamtenaufsicht sind gerade die Unterlagen für die zentralen Schulprüfungen für halb Tansania gedruckt und verpackt worden und warten jetzt auf den durch Polizei geschützten Abtransport. Neben einer sehr hochwertigen Ausbildung an Heidelberger Maschinen trägt auch das gewachsene soziale Sicherungssystem dazu bei, dass sich die Angestellten ihrem Arbeitgeber verbunden fühlen.
Wir fahren weiter ins St.-Benedikt-Krankenhaus. Hier ist besonders vormittags viel los. Mütter kommen mit ihren Kindern zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. In der Ambulanz werden leichte Formen von Malaria, Infektionskrankheiten und Unfallfolgen behandelt. Für Kinder unter fünf Jahren und Schwangere ist die Behandlung kostenlos. Auf der Kinderstation liegen überwiegend Kinder mit Malaria und Durchfallerkrankungen. Immer wieder werden aber auch Kinder mit Knochenbrüchen und Schlangenbissen eingeliefert. Werden diese nicht sofort behandelt, enden sie meist tödlich. Immer wieder müssen gebissene Gliedmaße auch amputiert werden. Seltener kommt es zu Übergriffen von Krokodilen, die während der Regenzeit an den anschwellenden Flüsse lagern oder über die Reisfelder ziehen.
Nach dem Krankenhausbesuch geht Sebastian gemeinsam mit einer Sozialarbeiterin und einer Volontärin aus dem Dorf auf Hausbesuch zu den Familien und kommt beeindruckt zurück. UZIMA ist ein Programm für häusliche Pflege. 90 Freiwillige sind für 650 Patienten für die Prävention von HIV/Aids in Grund- und Sekundarschulen und den umliegenden Dörfern verantwortlich. 18 Freiwillige betreuen 400 Kinder. Diesen Teil des Programms unterstützt das Kindermissionswerk. Die Kinder werden sozial und psychologisch betreut, sie erhalten Bildung und medizinische Versorgung. Außerdem setzt sich UZIMA dafür ein, dass alle Kinder eine Geburtsurkunde und eine Sterbeurkunde für die Eltern erhalten, damit sie sich als Waisen registrieren lassen können. Mit diesem Status erhalten sie später vom Staat ein Darlehen für ihr Universitätsstudium.












