Día de la no-violencia und hoher Besuch

Mittwoch, 05. Dezember 2012 von Magdalene Hengst

Weil am 25. November internationaler Tag der Gewaltlosigkeit ist, nahm ganz Michme am Freitag vorher an einem Umzug teil, der die Menschen El Altos aufrütteln und dazu animieren sollte, sich mit häuslicher Gewalt auseinanderzusetzen und sich dagegen zu wehren.

Am Tag vorher hatten wir Plakate gebastelt, die wir nun auf einen großen Bus klebten. Mit diesem nahmen wir dann mit allen Kindern und Pädagogen an der Prozession teil. Der Umzug war von einer anderen Nicht-Regierungsorganisation ins Leben gerufen worden worden und die verschiedensten Stiftungen nahmen mit großen Bussen daran teil. Zwischendurch gab es immer wieder Stopps, bei denen an verschiedenen Stationen Reden gehalten, Flyer verteilt und gesungen wurde.

In El Alto wurden 7 von 10 Frauen schon mal mit häuslicher Gewalt konfrontiert und auch die Kinder, die zu uns ins Projekt kommen, wurden oder werden oft geschlagen oder haben indirekt mit diesem Thema zu tun, wenn die Mutter gewalttätig behandelt wurde/wird.

Die Frauen wurden dazu aufgefordert, sich zu wehren und sich an Institutionen zu wenden bzw. Hilfe anzunehmen und nicht passiv die Gewalt über sich ergehen zu lassen. Oft besteht das Problem in der Angst der Frauen, sich alleine ohne Mann sich und ihre Kinder nicht ernähren zu können, weshalb oft viel verschwiegen wird.

alle vor dem Bus

alle vor dem Bus

Da die Kinder seit Mitte November keine Schule mehr haben und die großen Ferien gekommen sind, unser Projekt aber noch geöffnet ist, gibt es im Moment viel Zeit für Freizeitangebote, da nicht so viel Zeit bei der Hausaufgabenhilfe „verlorengeht“. Jeden Tag gibt es andere Spielemöglichkeiten, wie zum Bespiel einen Karaokenachmittag oder ein Fußballtunier. Ich habe mit den Kindern einen Adventskalender gebastelt, da diese Tradition in Bolivien unbekannt ist und jetzt darf ab dem 1. Dezember jeden Tag ein anderes Kind sein Päckchen öffnen. Generell bin ich schon jetzt gespannt, wie hier die Weihnachtszeit und der große Tag selber zelebriert wird.

Am letzten Freitag gab es dann gleich zwei besondere Aktionen: Morgens wurde der Hof mit Spielen bemalt, wie zum Beispiel Hüpfekästchen oder Twister, damit dieser nicht mehr ganz so trist aussieht.

Die Kinder hatten viel Spaß beim Malen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Worauf die meisten Kinder sich aber noch mehr freuten, war der Nachmittag: die bolivianische Fußballmannschaft BOLIVAR, die in der 1. Liga spielt und zu den besten ganz Boliviens gehört hatte sich angekündigt! Gerade die Jungs konnten ihren Augen nicht trauen, als plötzlich ihre Idole vor ihnen standen und Fragen beantworteten, bereitwillig Autogramme gaben und sogar mit den Kids Fußball spielten.

Auch wenn der Tag für uns sehr anstrengend war, da wir schon einen Tag vorher alles vorbereiten mussten, hat sich jede Minute dieser Arbeit gelohnt, wenn man sich nachher die glücklichen Gesichter der Kinder anschaute.

Witzig an diesem Tag war auch, als es plötzlich anfing zu schneien. Es ist einfach unglaublich, wie sich hier innerhalb eines Tages das Wetter ändern kann. Von 25 °C praller Sonne in Minusgrade und Frostwetter….

Eine ganz andere Art von „Arbeit“ bestand für mich und Paulina darin, dass wir an einen Morgen unsere Chefin und den Modedesigner unser Textilfabrik mit in das Fernsehstudio Boliviens bekanntestem Sender begleiten durften, da Alvaro (der bei uns für die Gestaltung der Kleidung zuständig ist) ein Interview in einer Sendung hielt. Außerdem begleiteten ihn die „Unicas“ ( La Paz’ 15 schönste Frauen) die die neue Kollektion Coconuts (der Modemarke Palliris, die in einem Geschäft in La Paz verkauft wird) vorstellten. Für Palliri war dies eine gute Möglichkeit, noch mehr Werbung für Coconut zu machen. Durch den Verkauf der Kleidung kann sich Palliri nämlich zu 50 Prozent selbst finanzieren und ist somit nicht so spendenabhängig wie andere Stiftungen.

Eine wie ich finde sehr schöne Tradition Palliris ist, dass jede/r Freiwillige, der für Palliri arbeitet, im Laufe seines Dienstes einen Baum auf einem der Gelände der Fundación pflanzt. Paulina und ich machten uns also mit Schippen und Erde auf den Weg nach Michme, wo wir „unsere“ Bäume pflanzten. Es ist einfach unglaublich, wie sehr eine einzige Pflanze einen Platz oder Raum verändern kann. Mir war vorher nie bewusst, wie viel Wohlbefinden ein Baum bringt- bis ich nach El Alto gekommen bin, wo güne Plätze Mangelware sind. Palliri versucht mit den Pflanzaktionen (wir haben danach noch mehr Bäume in der Straße vor dem Projekt gepflanzt) das Bewusstsein der Leute für eine schönere Umwelt zu schärfen und sie dafür zu sensibilisieren, wie wichtig Pflanzen sind, diese aber auch gepflegt werden müssen.

Ein witziger Tag war der 21. November. Alle 10 Jahre wird nämlich in ganz Bolivien eine Volkszählung durchgeführt. An diesem Mittwoch war es also verboten, das Haus zu verlassen (auch für uns Freiwillige), was von der Polizei kontrolliert wurde. Diese Ausgangssperre dauerte von 21.00 Uhr des Vortags bis 18.00 am besagten Mittwoch. Dann musste man warten, bis eine Person des „Census 2012“-Komitees vorbeikam, um Fragen über das Haus und die jeweiligen Personen zu stellen. Am Tag zuvor gab es außerdem keinen Alkohol in Supermärkten zu kaufen, da die Regierung sicherstellen wollte, dass jeder Bolivianer fähig ist, die Fragen zu beantworten und den freien Tag nicht dazu nutzt, sich zu betrinken.

In Deutschland wäre es undenkbar, eine Volkszählung auf so einem Weg durchzuführen.

 

México hier bin ich!

Sonntag, 12. August 2012 von Lena Brakel

kurz vor der Abreise nach México

Nach einer endlos langen Reise über Eisschollen, Meer, Berge und Städte, bin ich gestern Abend in Guadalajara angekommen.

Das Umsteigen war immer eine super Herausforderung, für eine, die noch nie mit Transit geflogen ist und auch sonst nur äußerst selten ein Flugzeug betritt: ein ewig langer Weg weg vom Gate, die richtige Passkontrolle finden, dort als letzte in der lange Schlange stehen und dann den richtigen Abflugort nach Mexico City auskundschaften. Alles in weniger als einer Stunde!

Aber irgendwie bin auch ich vom Amsterdamer Flughafen weggeflogen und in der riesigen Hauptstadt von México gelandet. Dort sitzend auf einer Bank, ist mir erst richtig bewusst geworden, welchen Schritt ich gehe und dass ich jetzt, zumindest körperlich, 10.000 Kilometer weit weg von zu Hause bin.

Ich wohne hier in Guadalajara in einer Wohngemeinschaft zusammen mit vielen jungen Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern. Nur leider konnte ich noch nicht alle kennen lernen, aber das passiert dann sicherlich morgen Abend. An den Alltag, der hier gepflegt wird, muss ich mich erst noch ein bisschen gewöhnen, dass jeder für sich kocht und ein eigenes Fach im Kühlschrank hat…

Ich bin gespannt, was in den nächsten Tagen alles passiert. Vor allem auf Montag, wo es das erste Mal in die Schule “La  Barranca” geht!

 

Und schon ist die Aktion wieder vorbei

Samstag, 14. Januar 2012 von Nadine

Schon ist die Aktion wieder vorbei. Nachdem meine Sternsinger nun 2 Tage tapfer durch den Regen gelaufen sind, war gestern nun der Abschlussgottesdienst in der evangelischen Kirche. Neben den Sternsingerliedern konnten die Kinder auch noch einmal die Fürbitten vortragen, mit den gleichen Gegenständen natürlich, die wir auch schon im Dom in Gebrauch hatten. ( Das hatten wir ja schon perfekt geübt ;-) ) Auch durfte ich kurz von meinen Erlebnissen in Nicaragua berichten. Alles in allem lief einfach alles wunderbar und da wir so viele Süßigkeiten geschenkt bekommen hatten, konnten wir auch noch 2 große Kisten in die Obdachlosenherberge bringen. natürlich nicht ohne noch ein Lied zu singen und den Segen anzuschreiben.

 

Es ist Sternsingerzeit!

Dienstag, 03. Januar 2012 von Nadine

Was für ein schöner Tag es doch einfach war. Beim Auftakt der Sternsingeraktion in Mainz kamen rund 2900 Könige und Königinnen zusammen.  Zum Auftakt trafen sich alle am Kurfürstlichen Schloss wie richtige Könige, um dann mit einem Zug durch die Straßen zum Dom zu ziehen. In der umzugserprobten Stadt Mainz lief alles natürlich reibungslos.

Am Dom angekommen folgte dann die Begrüßung durch Kardinal Lehmann, wo ich auch meine Sternsingergruppe wiederfand, die ich vorher nur von der Bühne aus gesehen hatte.

Anschließend teilten sich die einzelnen Pfarreien in Schulen auf und nahmen an verschiedenen Workshops teil. Meiner Pfarrei blieb dafür leider nicht viel Zeit, da wir noch für die Gabenbereitung und die Fürbitten im Dom proben mussten. Somit hieß es für uns schon um 12.50 aufbruch in den Dom.

Nachdem die Proben erfolgreich geklappt hatten, stieg während des Gottesdienstes natürlich die Aufregung inmitten von vielen Königen und Königinnen, die Gaben nach vorne zu bringen. Doch alles funktionierte wunderbar.

Nun werden in den nächsten Tagen die Sternsinger auch in meiner Heimat unterwegs sein und von Tür zu Tür gehen und den Menschen ihren Segen bringen und Brücken zwischen den Menschen bauen.

 

Heute geht’s los!

Mittwoch, 28. Dezember 2011 von Nadine

Nachdem wir gestern schon einiges vorbereiten konnten, steigt nun die Spannung, denn in wenigen Stunden wird die bundesweite Aussendungsaktion in Mainz starten. Ab 7.00 werden wir für euch Lunchpakete packen, die Workshops mit Material bestücken und noch vieles mehr zu erledigen haben. Ich bin mal gespannt, wie der Tag heute so wird. Um 10.00 ist dann für euch der Start mit allen am Schloss. In schöner, königlicher Atmosphäre werden wir euch begrüßen. Meine Gruppe ist vor allem schon sehr gespannt, da wir für die Fürbitten und die Gabenbereitung im Gottesdienst zuständig sind und auch mal was ganz anderes mit euch vorhaben.

Leider gibts heute kein Foto aber ich bin sicher, im Laufe des Tages werdet ihr noch genug Fotos zu sehen bekommen.

Ich freu mich auf jeden Fall schon auf einen wunderschönen, spannenden Tag hier bei uns im wunderschönen Mainz!

 

Die Vorbereitung hat begonnen

Sonntag, 18. Dezember 2011 von Nadine

Gestern Nachmittag fand die Vorbereitung der Sternsinger in meiner Pfarrei statt. Nachdem wir alle zusammen den Film von Armin Maiwald angesehen hatten, wurden die ca. 35 Kinder in 5 Gruppen eingeteilt und das Stationenspiel erklärt. Es gab 5 Stationen: Obstsalat, Patchworkbild gestalten, Lieder üben, Kostüme anprobieren und Fotos machen und natürlich auch eine Spielestation. Trotz der geringen Zeit lief alles super und die Kinder hatten ihren Spaß. Während der Gestaltung des Patchworkbilds hatte ich noch genug Zeit, meine Fotos von unserer Nicaragua-Reise zu zeigen und noch mehr über das Land zu erzählen. Ein weiterer Punkt unserer Vorbereitung war die Fahrt nach Mainz am 28.12. Dort werden meine Sternsinger bei der Gabenbereitung mit dabei sein. Genug Kinder dafür zu finden, war schwieriger als gedacht, doch am Ende hat noch alles geklappt.

 

Der Countdown beginnt

Montag, 12. Dezember 2011 von Nadine

Noch 16 Tage, dann ist es soweit, in Mainz wird die bundesweite Eröffnung der Sternsingeraktion stattfinden. Über die Zeit bis dahin und über die Vorbereitungen meiner Sternsingergruppe werde ich hier etwas berichten. Für alle, die noch kreative Inspiration brauchen für die Vorbereitung bzw. etwas Landestypisches suchen, habe ich ein paar Ideen:

1. Gallo Pinto – Das Nationalgericht darf natürlich nicht fehlen.  Es besteht zum Großteil aus Reis, Bohnen und Zwiebeln und meist werden Maistortillas dazu gereicht. Das passende Rezept findet ihr auf der Sternsinger-Homepage Da es sehr einfach in größeren Mengen zuzubereiten ist, und auch wirklich lecker schmeckt, kann ich dies nur weiterempfehlen.

2. Bananen mit Schokoglasur – nicht unbedingt typisch, war aber lecker

Einfach ein Stück Banane aufspießen, in Schokoglasur tunken und ins Gefrierfach legen.

Die Rezepte kann man auch gut mit Kindern zusammen vorbereiten.

3. Piñatas –  Ein Muss bei vielen Kindergeburtstagen

Piñatas sind Pappmaché-Figuren, die mit Süßigkeiten gefüllt werden und an einem Seil aufgehängt werden. Einem Kind werden dann die Augen verbunden und es muss versuchen mit einem Stock die Piñata zu zerschlagen. Gelingt dies, dürfen alle Kinder nun die Süßigkeiten einsammeln.

4. Sternsinger-Film – Produziert von Armin Maiwald von der Sendung mit der Maus

5. Während des Gottesdienstes - Gabenbereitung

In Nicaragua werden bei der Gabenbereitung alle Gaben nach vorne getragen. Bei unserem Abschlussgottesdienst haben wir auch die deutsche und die nicaraguanische Flagge nach vorne getragen bzw. sind eher nach vorne geschreitet.

Auch für den restlichen Gottesdienst gibt es Bausteine auf der Sternsinger-Homepage.

 

Wieder zu Hause

Dienstag, 30. August 2011 von Sebastian Ulbrich

Tel Aviv bei Nacht

Tel Aviv bei Nacht

Nach einem wunderschönen Tag im Projekt „Beit Noah“ der Benediktiner in Tabgha sind wir an unserem letzten Tag über Kana, dem Ort des ersten Wunders Jesu, und Nazareth nach Tel Aviv gefahren. Denn von hier startete am Sonntagmorgen unser Flugzeug zurück nach Deutschland.

Unseren Abschiedsabend in der Hauptstadt nutzten wir für eine Auswertungsrunde und eine Führung durch die Altstadt. Unser Reiseführer Georg entführte uns ein letztes Mal in die Welt des Alten Testaments und erzählte uns begeistert die Geschichte von Jonas und dem Wal. Anschließend nutzen wir die freie Zeit für ein nächtliches Bad im Mittelmeer, zum Entspannen oder zum abschließenden Beisammensein mit neuen Freunden.

Der letzte Morgen begann sehr früh, denn die Ausreiseformalitäten und Sicherheitsvorkehrungen brauchen in Israel immer ein bisschen mehr Zeit. Bei uns hat aber zum Glück alles gut geklappt und so traten wir den Rückflug nach Deutschland an.

Im Zug nach Aachen habe ich mich gefreut, wieder nach Hause zu kommen. Müdigkeit und die Entspannung, alle wieder gesund nach Hause gebracht zu haben, dominierten meine Gefühle. Am Abend aber, als ich die Reise in Gedanken noch einmal Revue passieren ließ, spürte ich große Zufriedenheit und freute mich einfach riesig über die gemeinsamen Erlebnisse in Israel.

Danke an alle fürs Mitfahren, Begleiten und Organisieren in den vergangenen zehn Tagen!

 

Bye bye Jerusalem

Sonntag, 28. August 2011 von Lisa Braun

Die Grabeskirche Jesu Christi – einer der beeindruckendsten Stationen der Sternsingerreise.

Die Grabeskirche Jesu Christi – einer der beeindruckendsten Stationen der Sternsingerreise.

Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und somit endet heute schon der 8. Tag der Sternsingerreise. 4:30 Uhr: Der Wecker klingelte heute besonders früh, denn wir wollten gemeinsam in aller Ruhe die Grabeskirche Jesu Christi besuchen und die Stille und Atmosphäre in dieser für uns alle ganz besonderen Kirche auf uns wirken lassen. Rückblickend war es wohl einer der ganz besonderen Momente der Reise und alle Teilnehmer waren sichtlich beeindruckt. Nach dem Besuch der Kirche hieß es dann jedoch: “Adieu Jerusalem. Danke für zwei unglaublich lehrreiche, beeindruckende, lustige und heiße Tage”, denn unser Sternsingerbus stand bereit für die Fahrt nach Tabgha.

Tabgha liegt direkt am See Genezareth und gilt als Ort der Brotvermehrung. Nach einer kurzen Abkühlung an einem Flusslauf zogen wir uns festes Schuhwerk an und bestiegen den Berg der Seligpreisungen, welcher sich direkt hinter unserer Unterkunft befand. Nach christlicher Überlieferung handelt es sich dabei um den Ort, an dem Jesus die Bergpredigt gehalten hat, die mit den Seligpreisungen („Selig sind, …“) beginnt.

Da wir uns erst gegen 17 Uhr auf den Rückweg machten, wurden wir am Ende unseres Weges mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einer fantastischen Aussicht über den See Genezareth belohnt.

Am Abend haben wir zusammen Nudeln mit Gemüsesoße gekocht und gemeinsam gegessen! Wie gesagt, die Zeit vergeht viel zu schnell und bald werden wir schon wieder im Flieger ins kalte Deutschland sitzen. Doch noch nicht, denn jetzt heißt es erstmal: „Tel Aviv, wir kommen!“

 

Für die Kinder in der Welt

Donnerstag, 25. August 2011 von Sebastian Ulbrich

Immer mit dabei: der Sternsingerstern.

Immer mit dabei: der Sternsingerstern.

Dass die Sternsinger über die Grenzen Deutschlands hinaus vielen Menschen ein Begriff sind, steht außer Frage. Unser Goldener Stern, der uns jeden Tag begleitet, ist deshalb auch in Jerusalem aufgefallen. Immer wieder hören wir Worte wie: “Schau, die Sternsinger sind auch hier!” oder “Seid ihr Sternsinger?”

Nicht selten folgt darauf ein kurzes Gespräch, und mit Spannung - und ein wenig Neid - folgen die Pilger unseren Erzählungen der letzten Tage. Heute ist es sogar vorgekommen, dass wir von einer Pilgergruppe aus dem Tiroler Raum eine Spende für die Kinder in der Welt bekommen haben! Schön, dass so ganz konkret der weltweite Einsatz der Sternsinger sichtbar ist und weltweit wahrgenommen wird.