Und schon ist die Aktion wieder vorbei
Schon ist die Aktion wieder vorbei. Nachdem meine Sternsinger nun 2 Tage tapfer durch den Regen gelaufen sind, war gestern nun der Abschlussgottesdienst in der evangelischen Kirche. Neben den Sternsingerliedern konnten die Kinder auch noch einmal die Fürbitten vortragen, mit den gleichen Gegenständen natürlich, die wir auch schon im Dom in Gebrauch hatten. ( Das hatten wir ja schon perfekt geübt
) Auch durfte ich kurz von meinen Erlebnissen in Nicaragua berichten. Alles in allem lief einfach alles wunderbar und da wir so viele Süßigkeiten geschenkt bekommen hatten, konnten wir auch noch 2 große Kisten in die Obdachlosenherberge bringen. natürlich nicht ohne noch ein Lied zu singen und den Segen anzuschreiben.
Es ist Sternsingerzeit!
Was für ein schöner Tag es doch einfach war. Beim Auftakt der Sternsingeraktion in Mainz kamen rund 2900 Könige und Königinnen zusammen. Zum Auftakt trafen sich alle am Kurfürstlichen Schloss wie richtige Könige, um dann mit einem Zug durch die Straßen zum Dom zu ziehen. In der umzugserprobten Stadt Mainz lief alles natürlich reibungslos.
Am Dom angekommen folgte dann die Begrüßung durch Kardinal Lehmann, wo ich auch meine Sternsingergruppe wiederfand, die ich vorher nur von der Bühne aus gesehen hatte.
Anschließend teilten sich die einzelnen Pfarreien in Schulen auf und nahmen an verschiedenen Workshops teil. Meiner Pfarrei blieb dafür leider nicht viel Zeit, da wir noch für die Gabenbereitung und die Fürbitten im Dom proben mussten. Somit hieß es für uns schon um 12.50 aufbruch in den Dom.
Nachdem die Proben erfolgreich geklappt hatten, stieg während des Gottesdienstes natürlich die Aufregung inmitten von vielen Königen und Königinnen, die Gaben nach vorne zu bringen. Doch alles funktionierte wunderbar.
Nun werden in den nächsten Tagen die Sternsinger auch in meiner Heimat unterwegs sein und von Tür zu Tür gehen und den Menschen ihren Segen bringen und Brücken zwischen den Menschen bauen.
Heute geht’s los!
Nachdem wir gestern schon einiges vorbereiten konnten, steigt nun die Spannung, denn in wenigen Stunden wird die bundesweite Aussendungsaktion in Mainz starten. Ab 7.00 werden wir für euch Lunchpakete packen, die Workshops mit Material bestücken und noch vieles mehr zu erledigen haben. Ich bin mal gespannt, wie der Tag heute so wird. Um 10.00 ist dann für euch der Start mit allen am Schloss. In schöner, königlicher Atmosphäre werden wir euch begrüßen. Meine Gruppe ist vor allem schon sehr gespannt, da wir für die Fürbitten und die Gabenbereitung im Gottesdienst zuständig sind und auch mal was ganz anderes mit euch vorhaben.
Leider gibts heute kein Foto aber ich bin sicher, im Laufe des Tages werdet ihr noch genug Fotos zu sehen bekommen.
Ich freu mich auf jeden Fall schon auf einen wunderschönen, spannenden Tag hier bei uns im wunderschönen Mainz!
Die Vorbereitung hat begonnen
Gestern Nachmittag fand die Vorbereitung der Sternsinger in meiner Pfarrei statt. Nachdem wir alle zusammen den Film von Armin Maiwald angesehen hatten, wurden die ca. 35 Kinder in 5 Gruppen eingeteilt und das Stationenspiel erklärt. Es gab 5 Stationen: Obstsalat, Patchworkbild gestalten, Lieder üben, Kostüme anprobieren und Fotos machen und natürlich auch eine Spielestation. Trotz der geringen Zeit lief alles super und die Kinder hatten ihren Spaß. Während der Gestaltung des Patchworkbilds hatte ich noch genug Zeit, meine Fotos von unserer Nicaragua-Reise zu zeigen und noch mehr über das Land zu erzählen. Ein weiterer Punkt unserer Vorbereitung war die Fahrt nach Mainz am 28.12. Dort werden meine Sternsinger bei der Gabenbereitung mit dabei sein. Genug Kinder dafür zu finden, war schwieriger als gedacht, doch am Ende hat noch alles geklappt.
Der Countdown beginnt
Noch 16 Tage, dann ist es soweit, in Mainz wird die bundesweite Eröffnung der Sternsingeraktion stattfinden. Über die Zeit bis dahin und über die Vorbereitungen meiner Sternsingergruppe werde ich hier etwas berichten. Für alle, die noch kreative Inspiration brauchen für die Vorbereitung bzw. etwas Landestypisches suchen, habe ich ein paar Ideen:
1. Gallo Pinto – Das Nationalgericht darf natürlich nicht fehlen. Es besteht zum Großteil aus Reis, Bohnen und Zwiebeln und meist werden Maistortillas dazu gereicht. Das passende Rezept findet ihr auf der Sternsinger-Homepage Da es sehr einfach in größeren Mengen zuzubereiten ist, und auch wirklich lecker schmeckt, kann ich dies nur weiterempfehlen.
2. Bananen mit Schokoglasur – nicht unbedingt typisch, war aber lecker
Einfach ein Stück Banane aufspießen, in Schokoglasur tunken und ins Gefrierfach legen.
Die Rezepte kann man auch gut mit Kindern zusammen vorbereiten.
3. Piñatas – Ein Muss bei vielen Kindergeburtstagen
Piñatas sind Pappmaché-Figuren, die mit Süßigkeiten gefüllt werden und an einem Seil aufgehängt werden. Einem Kind werden dann die Augen verbunden und es muss versuchen mit einem Stock die Piñata zu zerschlagen. Gelingt dies, dürfen alle Kinder nun die Süßigkeiten einsammeln.
4. Sternsinger-Film – Produziert von Armin Maiwald von der Sendung mit der Maus
5. Während des Gottesdienstes - Gabenbereitung
In Nicaragua werden bei der Gabenbereitung alle Gaben nach vorne getragen. Bei unserem Abschlussgottesdienst haben wir auch die deutsche und die nicaraguanische Flagge nach vorne getragen bzw. sind eher nach vorne geschreitet.
Auch für den restlichen Gottesdienst gibt es Bausteine auf der Sternsinger-Homepage.
Wieder zu Hause
Nach einem wunderschönen Tag im Projekt „Beit Noah“ der Benediktiner in Tabgha sind wir an unserem letzten Tag über Kana, dem Ort des ersten Wunders Jesu, und Nazareth nach Tel Aviv gefahren. Denn von hier startete am Sonntagmorgen unser Flugzeug zurück nach Deutschland.
Unseren Abschiedsabend in der Hauptstadt nutzten wir für eine Auswertungsrunde und eine Führung durch die Altstadt. Unser Reiseführer Georg entführte uns ein letztes Mal in die Welt des Alten Testaments und erzählte uns begeistert die Geschichte von Jonas und dem Wal. Anschließend nutzen wir die freie Zeit für ein nächtliches Bad im Mittelmeer, zum Entspannen oder zum abschließenden Beisammensein mit neuen Freunden.
Der letzte Morgen begann sehr früh, denn die Ausreiseformalitäten und Sicherheitsvorkehrungen brauchen in Israel immer ein bisschen mehr Zeit. Bei uns hat aber zum Glück alles gut geklappt und so traten wir den Rückflug nach Deutschland an.
Im Zug nach Aachen habe ich mich gefreut, wieder nach Hause zu kommen. Müdigkeit und die Entspannung, alle wieder gesund nach Hause gebracht zu haben, dominierten meine Gefühle. Am Abend aber, als ich die Reise in Gedanken noch einmal Revue passieren ließ, spürte ich große Zufriedenheit und freute mich einfach riesig über die gemeinsamen Erlebnisse in Israel.
Danke an alle fürs Mitfahren, Begleiten und Organisieren in den vergangenen zehn Tagen!
Bye bye Jerusalem
Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und somit endet heute schon der 8. Tag der Sternsingerreise. 4:30 Uhr: Der Wecker klingelte heute besonders früh, denn wir wollten gemeinsam in aller Ruhe die Grabeskirche Jesu Christi besuchen und die Stille und Atmosphäre in dieser für uns alle ganz besonderen Kirche auf uns wirken lassen. Rückblickend war es wohl einer der ganz besonderen Momente der Reise und alle Teilnehmer waren sichtlich beeindruckt. Nach dem Besuch der Kirche hieß es dann jedoch: “Adieu Jerusalem. Danke für zwei unglaublich lehrreiche, beeindruckende, lustige und heiße Tage”, denn unser Sternsingerbus stand bereit für die Fahrt nach Tabgha.
Tabgha liegt direkt am See Genezareth und gilt als Ort der Brotvermehrung. Nach einer kurzen Abkühlung an einem Flusslauf zogen wir uns festes Schuhwerk an und bestiegen den Berg der Seligpreisungen, welcher sich direkt hinter unserer Unterkunft befand. Nach christlicher Überlieferung handelt es sich dabei um den Ort, an dem Jesus die Bergpredigt gehalten hat, die mit den Seligpreisungen („Selig sind, …“) beginnt.
Da wir uns erst gegen 17 Uhr auf den Rückweg machten, wurden wir am Ende unseres Weges mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einer fantastischen Aussicht über den See Genezareth belohnt.
Am Abend haben wir zusammen Nudeln mit Gemüsesoße gekocht und gemeinsam gegessen! Wie gesagt, die Zeit vergeht viel zu schnell und bald werden wir schon wieder im Flieger ins kalte Deutschland sitzen. Doch noch nicht, denn jetzt heißt es erstmal: „Tel Aviv, wir kommen!“
Für die Kinder in der Welt
Dass die Sternsinger über die Grenzen Deutschlands hinaus vielen Menschen ein Begriff sind, steht außer Frage. Unser Goldener Stern, der uns jeden Tag begleitet, ist deshalb auch in Jerusalem aufgefallen. Immer wieder hören wir Worte wie: “Schau, die Sternsinger sind auch hier!” oder “Seid ihr Sternsinger?”
Nicht selten folgt darauf ein kurzes Gespräch, und mit Spannung - und ein wenig Neid - folgen die Pilger unseren Erzählungen der letzten Tage. Heute ist es sogar vorgekommen, dass wir von einer Pilgergruppe aus dem Tiroler Raum eine Spende für die Kinder in der Welt bekommen haben! Schön, dass so ganz konkret der weltweite Einsatz der Sternsinger sichtbar ist und weltweit wahrgenommen wird.
Jerusalem
Seit heute sind wir nicht mehr auf den Spuren der Heiligen Drei Könige unterwegs. Wir folgen nun - ganz nach der Legende vom vierten König - Jesus nach. Seine heute sichtbaren Wirkungsstätten helfen uns, dass die beschrieben Orte der Bibel “ein Gesicht” bekommen. Wir werden uns hineinversetzen in die Zeit Jesu und so die Wurzeln unseres Glaubens kennenlernen.
So machten wir uns wieder auf den Weg nach Jerusalem. Statt der sonst üblichen Routen gingen wir zu Fuß durch das Kidrontal zur alten Davidsstadt, dem einstigen Jerusalem. Hier ist Jesus unter dem Jubel des Volkes in die Stadt eingezogen. 3000 Jahre alte Ausgrabungen haben uns gezeigt, wie lebendig und fortschrittlich die damalige Zeit war. Die hohen Temperaturen kompensierten wir mit einem besonderen Abenteuer im 550 Meter langen und dunklen Hiskia Tunnel. Wir liefen im knietiefen Wasser unter der alten Stadt entlang bis zu den berühmten Siloah Teichen. So haben wir Religion, Archäologie, Historik und Erfrischung auf einmalige Art und Weise kombiniert.
Auf der gerade erst ausgegrabenen Treppe, die damals hinauf zum Tempel führte, betraten wir nun endlich die heutige Altstadt von Jerusalem. Fast zu viele Eindrücke von Orten wie der Via Dolorosa mit der Auferstehungskirche, der Klagemauer oder dem Tempelberg strömten - neben exotischen Gerüchen, unglaublich vielen Devotionalien, Verhandlungserfolgen bei den Händlern, Soldaten und den vielen verschiedenen Sprachen - auf uns ein.
Frohe Weihnachen!
Nach dem Besuch im Lifegate Projekt waren wir auf der “Zielgeraden” zu den Heiligen Drei Königen. Denn die heiligen Stätten, die von den Königen besucht wurden, wollten wir natürlich auch besuchen und erleben.
Die erste Station war das Kloster Theodosius. Die Tradition erzählt, dass die Könige hier Rast gemacht haben, als Gott ihnen im Traum erschien und sie vor der Rückkehr zu König Herodes warnte.
Unsere zweite Station waren die Hirtenfelder. Die Heiligen Drei Könige haben diese zwar höchstens nur durchquert, dennoch ist hier etwas ganz Wichtiges passiert. Der Engel des Herrn hat sich die Hirten und nicht etwa die hohen Priester ausgesucht, um die Botschaft von der Geburt des Herrn zu verkünden. Diese haben sich im festen Glauben an diese Botschaft sofort auf den Weg gemacht, um die Heilige Familie zu huldigen und um die Frohe Botschaft zu verbreiten. Wir haben uns damit beschäftigt, was wir in dieser Situation getan hätten: Hätten wir den Engel ernst genommen? Hätten wir anderen erzählt, dass uns der Engel erschienen ist?
Die dritte Station war schließlich die Geburtskirche des Herrn selbst. Das Ziel auf unserer Suche nach den Heiligen Drei Königen. Die ausführliche Besichtigung fand ihren Höhepunkt in einem kurzen Moment der Stille an der Geburtsstelle Jesu Christi. Nach dem anschließenden kurzen Gebet wünschten wir uns gegenseitig mit frohem Herzen “Frohe Weihnachten”!
Diesen besonderen Tag ließen wir mit einem Spaziergang über den Markt von Bethlehem und einem Fußmarsch zurück in unser Quartier in Beit Sahour ausklingen. Das tägliche Angebot zum Gespräch und Austausch fand an diesem Abend bis zu später Stunde bei wunderbarer Aussicht auf dem Dach des Patriarchates statt.














