Essenszeit

13. Nov 2017 | von | Kategorie: Freiwillige 2017/2018, Lea Feldhaus in Nicaragua

Ihr Lieben,

Vor knapp drei Monaten bin ich von Frankfurt aus nach Nicaragua umgezogen. Das ist eine ganz schön lange Zeit. Und es ist viel passiert. Ich habe eine neue Sprache gelernt, arbeite im Centro Jesus Amigo, lebe einen nicaraguanisch-deutschen Alltag (denn trotz der fremden Kultur habe ich einfach bestimmte Abläufe, die ich nicht ändern will :)) und vieles mehr.
Zu diesen vielen Dingen, die sich verändert haben und geschehen sind, kam natürlich auch eine Umstellung des Essens. Wer hätte es auch anders erwartet. In August hat mir meine Gastfamilie eine Art Schonfrist gegeben. Ich habe unglaublich viel Gemüse gegessen, dass dank der Sonne besonders lecker ist. Gurken und Tomaten, Rote Beete und Chayote, platanos und quadrados.

Seit spätestens zwei Monaten darf ich behaupten, dass ich „normal“ esse. Das bedeutet: Morgens, mittags, abends herzhaft. Vor allem rote Bohnen sind in fast jedem Gericht zu finden. Mal frittiert, mal gekocht, mal in Form von Gallo Pinto, dem ultimativen Nica-essen.
Schon in der Vorbereitungszeit habe ich davon gelesen und versucht es zu kochen, aber das Gericht, das da rauskam kommt an dem hiesigen Namensvetter nicht heran. (Foto folgt noch)

 

Umso überraschter war ich heute morgen, als auf einmal Brot mit Erdbeermarmelade auf dem Tisch stand. Nach drei Monaten ein süßes Frühstück. Das ist ein komisches Gefühl.
Wollt ihr mein Resultat hören?
Ich glaube, ich mag das Reis-mit-Bohnen-Frühstück mehr. Das passt einfach viel besser zum hiesigen Alltag und der Wärme und noch dazu frischer.
Trotzdem ein großes Dankeschön, an die Marmelade und meine Familie, dass sie an mich gedacht haben.

Liebe Grüße und bis bald
Lea

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