Die Todesstraße

25. Okt 2017 | von | Kategorie: Freiwillige 2017/2018, Marianka Rehm in Bolivien

Ein anderes Mal waren wir (Malin, Isa, ein spanische Ehepaar und ich) in Croico. Das ist eine nordöstlich von La Paz entfernte Stadt in den sogenannten Yungas. Das Klima ist hier sehr warm und tropisch und so liefen wir zur Abwechslung bei über 30 Grad im kurzen T-Shirt herum, konnten Bananenpalmen und andere tropische Pflanzen und Tiere bestaunen.

Blick von Coroico aus in die Yungas

Das Highlight des Tages war die Autofahrt über die Todesstraße, welche lange als die gefährlichste Straße der Welt galt. Nirgendwo sonst in Südamerika fallen die Anden so steil ins Amazonastiefland als hier. Auf einer Strecke von nur 92 km wird ein Höhenunterschied von ganzen 3000 Metern überwunden und man durchfährt fast alle Klima- und Vegetationszonen Südamerikas an einem einzigen Tag. Die Todesstraße ist sehr schmal und besitzt keine Leitplanken. Früher wie heute muss bei Gegenverkehr das von oben kommende Fahrzeug nach links in Richtung des Abgrunds ausweichen, da das von unten kommende Fahrzeug nach einem Stopp am Hang womöglich nicht mehr anfahren könnte. Die Autofahrt ist wirklich spannend und kann für manche sehr nervenauftreibend sein, doch glücklicherweise können wir sagen: „Wir leben noch!“ :p

Die Todesstraße

 

Immer schön links halten…

 

Tags: , , , ,

Kommentieren