Heiß, Heißer, Nicaragua

21. Aug 2016 | von | Kategorie: Freiwillige 2016/2017, Lea Mirlach in Nicaragua

Seit zwei Woche bin ich jetzt schon hier in Granada, Nicaragua und trotzdem habe ich noch nicht herausgefunden, wie ich mit der Hitze hier umgehen soll. Mit den Mädchen aus dem Heim Fangen spielen- Leistungssport, ein Eis essen ohne sich zu beckleckern- eine Sache der Unmöglichkeit, sich in die Sonne zu stellen oder sogar zu legen- hier nur etwas für Verrückte! 😉

Doch dann kam für mich letzte Woche total unerwartet das erste Gewitter. Mein erstes Gewitter in Nicaragua und mit das schlimmste, das ich miterlebt habe. Der Donner, der Regen, der unaufhörlich auf das Blechdach prasselt, und das Beben machten jeden Versuch einzuschlafen unmöglich. Anders als in Deutschland mache ich mir hier Sorgen und Gedanken über Blitzableiter (gibt es hier nicht), über Regen, der sich seinen Weg in mein Zimmer bahnt, über den Stromausfall und die Menschen, die ein paar Straßen weiter in ihren selbstgebauten Holz- und Blechhütten leben. Die nächsten Tage war es dann etwas kühler, aber die Temperatur kletterte schnell wieder über die 30-Grad- Linie. Um so dankbarer bin ich hier für einen Ventilator und Kühlschrank, was hier alles andere als selbstverständlich ist.

Abgesehen von den Wettererlebnissen (=Hitze) konnte ich meine ersten Eindrücke von dem Land, den Menschen hier und der Stadt Granada sammeln.

...über den Dächern Granadas...

...über den Dächern Granadas...

Der Vulkan Mombacho

Der Vulkan Mombacho

...vor dem ältesten Haus Granadas...

...vor dem ältesten Haus Granadas...

Gut vernetzt ;)

Gut vernetzt 😉

Meine erste Woche war ich jeweils vormittags in der Sprachschule und habe mich durch Vokabeln, Verbformen und Texte gekämpft, jedoch auch sehr schöne Plätze in Granada kennengelernt.

So lässt es sich lernen...

Nachmittags ging es dann mit dem Mofa oder Fahrrad ins Hogar Madre Albertina, in dem mich jeden Tag fröhliche und sehr liebenswerte Mädchen erwarten. Abends- verschwitzt, müde und glücklich- gibt es dann typisch nicaraguanisches Essen und der Tag endet dann meistens mit einem kleinen Fernsehrabend.

So jetzt aber erstmal genug! Ganz liebe Grüße aus dem heiß, heißer, Nicaragua! 🙂

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