Es ist soweit!

Beisammen wie die Kugel eines Löwenzahn, bevor die Böe kam und uns in die Höhe nahm.

Neben unzählichen festen Umarmungen, vielen lieben Wünschen und ein paar vergossenen Tränen beschriebt Prinz Pi mit dieser Liedzeile meine momentane Situation ganz gut. Mein Abschiedsmarathon, der vor drei Wochen in Berlin begann, wird morgen am Flughafen enden. Und meine Freunde und ich verstreuen uns auf diesem Planeten wie die Samen einer Pusteblume im Wind.

Somit ist es auch endlich (!) für mich kleine Nachzüglerin soweit und mein Abenteuer in Manila kann beginnen.

In weniger als 24 Stunden werde ich in den Flieger steigen und den deutschen Boden für 11 Monate hinter mir lassen. Diese Vorstellung fühlt sich einerseits noch nicht ganz realistisch an, aber auf der anderen Seite ist es mega spannend und ich bin unendlich froh und freue mich nahezu unendlich, dass es auch für mich losgeht. Während die anderen Freiwilligen sich langsam an das Leben in ihren Projekten gewöhnen musste ich erst einmal, zumindest auf den Papier, erwachsen werden. Vor zwei Tagen war es dann soweit und ich konnte neben einer riesigen Abschiedsfeier am Wochenende auch noch meinen Geburtstag feiern.

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Danke Dafür!

Eine verspätete Ausreise hat also nicht nur Nachteile. Man konnte den Sommer in Deutschland in vollen Zügen genießen, viele Abschiedsfeste feiern und sich anhören, was die anderen Freiwilligen vergessen, oder welche neuen Dinge sie sich innerhalb der letzten Wochen angewöhnt haben.

Ich bin, nicht weniger als ihr, auf die nächste Zeit gespannt und darauf, was Manila mit mir machen wird. Der nächste Beitrag wird, wenn ich es jetzt endlich schaffe den Koffer fertig zu packen, dann schon von den Philippinen aus geschrieben werden! Ich freu mich drauf!

Bis Bald!

Johanna