Colegio

Schule. Schon wieder in die Schule? Das hatte ich doch eigentlich hinter mir gelassen. Heute war ich aber in der Schule, um in einigen Klassen ein wenig von mir zu erzählen und so die Schüler zu sensibilisieren, damit auch sie freiwillig mitanpacken und helfen.

Der Direktor der „Casa de Acodigda“ unterricht im Moment noch am Colegio Mariscal Castilla. Letzte Woche hat er mich gefragt, ob es nicht möglich ist, dass ich ihn einen Tag begleite, um den Schülern von mir, von meiner Motivation und von meiner Arbeit zu erzählen.

Heute war es dann so weit. Wir waren in drei unterschiedlichen Klassen in den Jahrgängen drei und vier der „Secundaria“ (weiterführende Schule). Das entspricht bei uns ungefähr der neunten und zehnten Klasse. Ich habe mich kurz vorgestellt und den Schülern dann die Freiheit gelassen, fragen zu stellen. Am Anfang waren alle ein wenig erschreckt und haben sich nicht so recht getraut zu fragen. Nach und nach kamen dann aber immer wieder Fragen, wie es mir gefällt, warum ich hier bin, was mein Lieblingsessen hier in Peru ist und ob ich meine Heimat nicht vermisse.

Im Endeffekt ging es vorallem darum, den Schülern zu sagen, dass wir als Freiwillige freiwillig aus anderen Länder kommen, um zu helfen und ob es nicht auch möglich sein müsste für die Schüler anderen, die es nicht so gut haben wie sie, zu helfen. Und siehe da: In der einen Klasse kamen zwei Mädchen auf mich zu, die morgen die „Casa de Acogida“ besuchen werden, damit wir absprechen können, an welchen Tagen sie kommen, um uns zu unterstützten.