Wer irgendwo ankommen will, muss erst mal losgehen!

21. Jun 2013 | von | Kategorie: Kinderwallfahrt des Erzbistums Berlin

Na ja, so direkt „losgehen“ konnte man es nicht nennen… Um die erste Etappe der diesjährigen Kinderwallfahrt des Erzbistums Berlin überhaupt beginnen zu können, mussten die kleinen Pilger mit all ihren Begleitern erst mal vom Berliner Ostbahnhof ins 170 km entfernte Guben fahren.

Gruppenfoto am Berliner Ostbahnhof

Gruppenfoto am Berliner Ostbahnhof

Sieben Tagesetappen liegen vor der munteren Gruppe. Kommende Woche Donnerstag werden sie am Wallfahrtsort des Erzbistums, dem Christian-Schreiber-Haus in Alt-Buchhorst, erwartet. Die Freiglocke wird läuten, wenn sie in die letzte Straße einbiegen und ihre Gebetsanliegen zur Schutzmantelmadonna tragen. Und viele Kilometer Weg werden hinter ihnen liegen. Weg, der nur in absoluten Ausnahmefällen entlang befahrener Straßen führt. Weg, der die Pilger die Erfahrung des Nahe-Seins machen lassen wird: nahe beieinander, nahe an der Natur, nahe bei sich und nahe bei Gott.

Valentin hilft Religionslehrerin Marianne Schalk

Valentin hilft Religionslehrerin Marianne Schalk

Von all dem weiß Valentin (11) aus Kleinmachnow noch nichts. Beim Abwasch nach dem ersten gemeinsamen Abendessen mit Pizzasuppe ließ er sich entlocken, dass er sich auf das Blättern in seinem Pilgerheft freut. Darauf ist er schon neugierig. Er kann auch etwas hineinschreiben oder -malen.

Die Pilgerhefte werden im Büro des Kindermissionswerks in Berlin für jedes Jahr thematisch neu und individuell zusammengestellt.

Die Pilgerhefte werden im Büro des Kindermissionswerks in Berlin jedes Jahr thematisch neu und individuell zusammengestellt.

So werden die Pilgerhefte aller Teilnehmer individuelle Zeugnisse der Erfahrungen und Begegnungen, die die Kinder machen werden. Valentin ist schon ein alter Hase, was das Verreisen in Kindergruppen angeht. Aber auf einer Wallfahrt war er noch nie. Mal sehen, was er uns ganz am Ende erzählen wird!

Der Himmel hat seine Schleusen in dieser allerersten Pilgernacht weit geöffnet. Es hat für eine ganze Woche genug geregnet in Brandenburg. Das ist gut für Mensch und Natur – und für kleine und große Pilger. Die Waldbrandgefahr ist gesunken, die Hitze hat nachgelassen – jetzt kann es endlich losgehen.

Auf geht’s ins Kloster Neuzelle – mit angrenzendem Freibad 😉

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