Silvester und die vielen guten Vorsätze für das neue Jahr

Hallo in 2012!

Ich hoffe erst einmal, dass alle von euch gut und gesund ins neue Jahr gekommen sind. Ich bin es definitiv. Silvester habe ich bei meinem Freund Max in Masaya verbracht. Hier war es so, dass die meisten Menschen vor 12 Uhr alle zu Hause bei der Familie waren und erst danach zum Feiern aufgebrochen sind. Wie schon viele Tage zuvor wurde natürlich auch an diesem „geböllert“. Nur dieses Mal noch etwas mehr, was dann gegen Mitternacht im Höhepunkt gipfelte. Überall wo man hinsah wurden Raketen und ähnliche Feuerwerkskörper abgeschossen. Also nicht viel anders als in Deutschland und wie Silvester nun mal so ist, hörte es genau so schnell auf wie es angefangen hatte. Was für mich die einzige Umstellung war, dass ich genau wie Weihnachten, Silvester noch nie in T-Shirt draußen verbringen konnte. Darüber hinaus gehen die Menschen hier viel entspannter mit den Feuerwerkskörpern um und halten diese gerne so lange in der Hand, bis die Lunte komplett heruntergebrannt ist. 😀

Als ich wieder zu Hause war, habe ich dann damit begonnen, mich wieder mit meiner Arbeit auseinander zusetzen und zu schauen, welche Projekte und Aktionen ich gerne noch in meinem Zentrum „Jesus Amigo“ realisieren möchte.

Anfang Februar enden dann die Ferien der Kinder und die Schule geht wieder los. Auf diesen Zeitpunkt freue ich mich schon besonders, da ich dann endlich wieder meine „Kids“ sehe.

Über die Projekte habe ich Maria Theresa, der Direktorin des Zentrums, gesprochen. Dabei hatten wir beide viele gute Ideen und Vorstellungen, was man machen könnte. Ob alle Vorhaben auch realisierbar sind, wird sich dann zeigen. Zum einen haben wir vor, dass Zentrum von außen neu zu streichen. Des Weiteren hat sie mir gesagt, dass ich bald eine weitere Gruppe im Zentrum mit übernehmen soll, um mich somit noch enger mit in die Arbeit einzubeziehen. Weitere Aktionen, die wir uns überlegt haben, sind ein Fußballturnier mit den von Werder gesponserten Trikots, eine große Ausstellung mit Bildern und Bastelein der Kinder (die Vorbereitungszeit dafür soll 2 Monte betragen, also wird es wohl eine relativ aufwändige Ausstellung) und ein Besuch im Zoo, Schwimmbad oder Museum (mal schauen ob sich auch alles ermöglichen lässt).

Ihr seht wir haben hier noch viel vor und ich hoffe sehr, dass ich noch so viel wie möglich für die Kinder realisieren kann.

Montag geht das dann mit Freunden zuerst noch einmal nach Belize, um danach dann wieder voll mit meiner Arbeit und meinen Visionen durchzustarten.

Ich habe mir meine Ziele für 2012 gesteckt, hoffe, dass ich hier noch viele schöne Dinge in meiner Arbeit und außerhalb erleben werde und möchte natürlich noch gerne so viel wie möglich tun.

Das war ein kleiner Ausblick auf die nächsten Monate hier und ich wünsche euch allen ein gesundes und spannendes Jahr 2012!

Euer Jakob