Die Kinder geben mir Kraft

3. Mai 2009 | von Jonathan Kempen | Kategorie: Jonathan Kempen in Südafrika 2009, Reise

Wenn ich mit Freunden und Verwandten aus Deutschland telefoniere, werde ich oft gefragt, ob mir die Arbeit mit den Kindern immer noch Spaß macht. Darauf kann ich nur mit einem ganz großen „Ja!“ antworten. Jeden Tag bin ich froh, dass es Boy, Johan, Bheki, Thabiso, Gerry, Given, Bongani, Kenny, Tumie, Vusi, Thoko, Lebo, Alisha, Letitia und all die anderen Kinder hier gibt. Sie sind diejenigen, für die ich hier bin, und die mir die Kraft geben, weiterzumachen; sie sind mein Licht.

Meine Fans beim Fußballtennis

Meine Fans beim Fußballtennis

Ich versuche, jeden Abend gegen sechs Uhr den Jungs „Gute Nacht“ zu sagen, wenn es die Zeit zulässt. Danach habe ich immer eine sehr erfüllende Ruhe in mir. Alles wird relativiert, wenn ich erfahre, wie dankbar Thebo, Nhlanhla, Thulani und Mpho für alles sind. Sie freuen sich über jede kleinste Aufmerksamkeit, die man ihnen schenkt. Mpho (bedeutet Geschenk in Zuthu) hilft mir jeden Abend beim Wässern des Gemüsegartens. Ich kann kaum an Thembalethu vorbeigehen, ohne Alisha meinen Namen rufen zu hören. Thebo, Boy und Johan sind meine größten Fans beim Fußballtennis und schauen sogar zu, wenn es kalt ist.

Schaukeln macht Simon besonders viel Spass

Schaukeln macht Simon besonders viel Spass

Wir haben von einem Schreiner in Bronkhorstpruit zwei neue Schaukeln gespendet bekommen. Für vier Stunden saß Simon mit einem ganz großen Grinsen auf einer dieser Schaukeln und hat sich bei jedem, der ihn anschubste, mit einem ganz lauten Lachen bedankt.
Als ich letztes Wochenende für zwei Tage mit meiner Familie unterwegs war, merkte ich schon nach kurzer Zeit, wie sehr ich mich an die Gegenwart der Kids gewöhnt habe. Ich kann einfach nur sehr dankbar für diese tollen Kinder sein und weiß, dass es mir sehr schwer fallen wird, in zwei Monaten von ihnen Abschied zu nehmen.

Tags: , , , ,

Kommentieren