Das Leben auf dem Land
7. Dez 2008 | von Julia Schappert | Kategorie: Julia Schappert in Ruanda 2008, ReiseJulia in Ruanda, 10. Eintrag
Über 80 Prozent der Ruander leben auf dem Land. Die Bauern bauen in Subsistenzwirtschaft, also für den Eigenbedarf, an. Hier ein kleiner Eindruck über das Leben auf dem Land:

Die Einzelgehöfte sind über die Hügel verstreut. Dörfer gibt es nur wenige. Die meisten wurden nach dem Genozid von 1994 angelegt.

Die meisten Ruander leben in solchen Lehmhütten. Wer Glück hat kann sein Dach mit Ziegeln decken.

Gekocht wird über offenem Feuer. Auf dem Land essen die Familien meist Süßkartoffeln, Maniok und Bohnen. Fleisch und Milch gibt es so gut wie nie. Mangelerscheinungen aufgrund der einseitigen Ernährung sind daher häufig.

Der Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung ist hoch: Über 40 Prozent der Ruander sind jünger als 15 Jahre.

Gibt es heute was zu essen? Eine Frage, die sich viele Bauern in der Zeit zwischen den Ernten stellen.

Die Kinder helfen im Haushalt mit. Hier ein Junge auf dem Weg, um Wasser zu holen.

Mit Hacke und Machete werden die Felder bearbeitet. Die Parzellen sind meist sehr klein und die Böden ausgelaugt.
