Musik machen, tanzen, voneinander lernen

18. Nov 2008 | von Susanne Dietmann | Kategorie: Aktion Dreikönigssingen, Kinderzirkus "Comparsa Fantasia"

Comparsa Fantasia, 4. Beitrag

Comparsa Fantasia, das sind 32 junge Musiker und Artisten aus Medellín in Kolumbien. Die zehn besten Künstler touren derzeit mit dem Kindermissionswerk und der Kinderkulturkarawane durch Deutschland. Ein ganz besonderes Erlebnis, nicht nur für die Zuschauer…

„Musik und Tanz bedeutet für mich mit den anderen zusammen Zeit zu verbringen. Es bedeutet auch, von den anderen zu lernen. In Kolumbien treten wir auf der Straße auf. Alle Menschen singen und tanzen mit. In Deutschland stehen wir auf der Bühne und die Distanz zum Publikum ist sehr groß. Diese Distanz müssen wir erst mal überwinden, doch am Ende unserer Aufführungen holen wir immer Leute auf die Bühne, die dann auch mitmachen.“
Connie Tatiana Mena Córdoba (18)

„Ich spiele bei unseren Auftritten die Flöte. Später möchte ich einmal Folklorekünstler werden. Hier in Deutschland stehe ich zum ersten Mal auf der Bühne und ich kann viele neue Erfahrungen sammeln. Ich denke, das ist sehr wichtig für meine Zukunft. Wenn ich Musik mache, kann ich ausdrücken, was ich fühle und was ich denke.“
Julián Valencia Florez (15)

„Musik, Tanzen und Stelzenlaufen macht mir sehr viel Spaß. Ich möchte noch viel mehr lernen und meine Technik beim Stelzenlaufen weiterentwickeln und perfektionieren. Während unserer Tour habe ich die Möglichkeit eine andere Kultur, ein anderes Land und ein anderes Klima kennen zu lernen. Und auch das Essen in Deutschland. Viele Sachen haben wir vorher noch nie gegessen, zum Beispiel die vielen verschiedenen Käse- oder Brotsorten. In Kolumbien gibt es drei Mal am Tag warmes Essen, schon zum Frühstück gibt es Reis und Ei.“
Nicolas Palacios Palacios (15)

„Es ist sehr bewegend, sich vor einem großen Publikum ausdrücken und mitteilen zu können. Das macht mich sehr glücklich.“
María Lizeth Velásquez Moná (19)

„Wir lernen viel von den Menschen hier in Deutschland. Das Leben hier ist ganz anders. Wir versuchen die Menschen zu verstehen und auch ein bisschen Deutsch zu lernen. Die Reise ist eine große Bereicherung für mich.“
Yennyfer Yulieth Sanmiguel Usuga (14)

„Wir haben auch eine Verantwortung gegenüber dem Rest unserer Gruppe. Wenn wir zurück in Medellín sind, wollen wir unsere Erfahrungen mit den anderen teilen, die zuhause bleiben mussten.“
Paola Andrea Osorio Vélez (30), Begleiterin

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